Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Rostock: Bundespräsident Steinmeier hat Hanse Sail eröffnet

08.08.2019 - Die Hanse Sail ist eröffnet. Bis Sonntag stehen 170 Schiffe im Mittelpunkt des größten maritimen Volksfestes im Nordosten. Rund eine Million Besucher werden erwartet.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Marcelo Rebelo de Sousa, Präsident von Portugal (l-r). Foto: Bernd von Jutrczenka © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Marcelo Rebelo de Sousa, Präsident von Portugal (l-r). Foto: Bernd von Jutrczenka © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rostock (dpa/mv) - 170 Schiffe und rund eine Million erwartete Besucher - das ist die Hanse Sail 2019. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sie am Donnerstag in Rostock eröffnet. Er ist Schirmherr des größten Volksfests Mecklenburg-Vorpommerns. Steinmeier sowie der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eröffneten die Veranstaltung mit dem symbolischen Läuten einer Schiffsglocke. Unter den Staatsgästen war auch die Botschafterin Lettlands, das in disem Jahr Partnerland der Hanse Sail ist.

Steinmeier sagte, er habe dem portugiesischen Präsidenten während seines Antrittsbesuches in Lissabon von der Hanse Sail erzählt. Daher sei der Gegenbesuch des Amtskollegen in Deutschland so gelegt worden, dass er zur Sail kommen könne, sagte Steinmeier. «Und hier ist er und ich freue mich darüber.»

Ministerpräsidentin Schwesig nahm Bezug auf den Streit zwischen Traditionsschiffern und Bundesverkehrsministerium, das strengere Sicherheitsbestimmungen durchsetzen wollte. «Ich kann mich gut erinnern, dass wir vor zwei Jahren die Diskussion um die Traditionssegler hatten und deren Sorgen.» Sie freue sich, dass in dem Streit eine Lösung gefunden wurde.

In der vergangenen Woche hatte Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender des Dachverbands der deutschen Traditionsschiffe, mehr Unterstützung der Politik bei der Umsetzung der neuen Regeln angemahnt. Steinmeier wolle am Freitag bei einem Törn auf die Ostsee mit Westermann über die Nöte der Traditionsschiffer sprechen, hatte Westermann erklärt.

Auch der Skandal um das Segelschulschiff «Gorch Fock» kam zur Sprache. Der Inspekteur der Marine, Vize-Admiral Andreas Krause, sagte, beim Anblick der Großsegler im Rostocker Stadthafen blute ihm ein wenig das Herz. «Ich hoffe sehr, dass wir unsere «Gorch Fock» in einigen Jahren hier wieder willkommen heißen dürfen.»

Beim Empfang des Inspekteurs der Deutschen Marine anlässlich der Hanse Sail dankte Steinmeier am Abend den Marinesoldaten für ihren Einsatz. «Wir alle wissen, welche Leistung die Deutsche Marine in vielen Einsätzen für unser Land - und das häufig genug gemeinsam mit unseren Verbündeten - erbringt. (...) Wir wissen, wie wertvoll das ist.»

Er sagte dies mit Blick auf Lettland, dem Partnerland der Hanse Sail in diesem Jahr. Lettland sei an exponierter Stelle in Europa gelegen und sei mit neuen und alten Bedrohungen befasst. Diese schienen vor weniger als einem Jahrzehnt überwunden. «Gerade das sollte uns veranlassen, nach neuen Wegen der Entspannung zu suchen und drohende neue Rüstungswettläufe zu vermeiden», sagte der Bundespräsident.

Am Rande des maritimen Volksfestes protestierte eine Gruppe von Menschen gegen die geplante Verschärfung des Polizeigesetzes von Mecklenburg-Vorpommern. Sie zeigten Transparente mit Aufschriften wie «Stasi ohne Grenzen» und «Polizeigesetz stoppen». Polizisten umstellten die Gruppe und nahmen Personalien auf.

Vor der Eröffnung der Hanse Sail war der Bundespräsident im Rostocker Rathaus von Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) empfangen worden und hatte sich ins Gästebuch der Stadt eingetragen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren