Seawolves-Coach: Auftaktniederlage «kein Beinbruch»

18.04.2021 Trainer Dirk Bauermann sieht nach dem Fehlstart seiner Rostock Seawolves in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga noch alle Aufstiegs-Chancen intakt. Am Dienstag muss im zweiten Spiel ein Sieg her, mahnt er.

Zwei Basketballspieler kämpfen um den Ball. Foto: picture alliance/Tobias Hase/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei den Rostock Seawolves gibt man sich trotz des missglückten Starts in die Aufstiegsrunde zur Basketball-Bundesliga gelassen. «So schön es gewesen wäre, in Jena zu gewinnen, ist es für uns kein Beinbruch», sagte Trainer Dirk Bauermann nach der 81:85 (35:54)-Niederlage am Samstag bei Science City Jena. «Allerdings müssen am Dienstag die beiden Punkte gegen Artland zu Hause bleiben. Das ist dringend notwendig.»

Im zweiten Playoff-Spiel empfangen die Mecklenburger am Dienstag (19.30 Uhr/sportdeutschland.tv) die Artland Dragons aus Quakenbrück. Sie hatten ihr erstes Spiel gegen Bayer Giants Leverkusen mit 84:102 verloren. Der Sieger der Vierer-Gruppe steigt in die Bundesliga auf.

Insgesamt war der ehemalige Bundestrainer Bauermann zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Jena. «Alles in allem war es keine schlechte Leistung. Das Problem war sicher der Start ins Spiel, den wir uns komplett anders vorgestellt hatten», meinte der 63-Jährige. Phasenweise betrug der Rückstand der Rostocker im ersten Durchgang 21 Punkte.

In der Halbzeit habe man offensiv wie defensiv ein paar Änderungen vorgenommen. Der Erfolg der Maßnahmen spiegelte sich in einem 15:0-Lauf nach der Pause wider. Knapp fünf Minuten vor dem Ende führten die Gäste dann sogar mit 81:78. Danach gelang den Seawolves kein Korb.

«Im vierten Viertel hatten wir über einige Minuten eine knappe Führung. Ich finde, dass wir in dieser Phase auch deutlich besser verteidigt haben», sagte Bauermann. Er stellte aber auch fest: «Wir haben offene Dreier und korbnahe Würfe, die man in einer solchen Situation verwandeln muss, nicht verwandelt.»

Daher bilanzierte er: «Die Mannschaft hat sich nach der schwierigen Situation zu Beginn zurück gekämpft, viel investiert und guten Basketball gespielt hat. Leider wurde sie für die Aufholjagd nicht belohnt.» Beste Punktesammler in seinem Team waren Trevor Lacey (15 Punkte) und Sid-Marlon Theis (14).

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