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Rostocker Tafel erleichtert über finanzielle Hilfe

22.04.2020 - Die Landesregierung hat am Dienstag einen Sozialfonds beschlossen, von dem soziale Angebote in Zeiten der Corona-Krise profitieren sollen. Die Rostocker Tafel zeigt sich erleichtert.

  • Bei der Tafel werden Lebensmittel angeliefert und anschließend begutachtet und sortiert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei der Tafel werden Lebensmittel angeliefert und anschließend begutachtet und sortiert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Rostocker Tafel zeigt sich erleichtert angesichts der Hilfe aus dem Sozialfonds der Landesregierung. «Wir werden davon ganz bestimmt Gebrauch machen», sagte Beate Kopka von der Rostocker Tafel. In Corona-Zeiten würden viele zusätzliche Kosten entstehen wie etwa durch Desinfektionsmittel, Schutzmasken und Verpackungsmaterial. Die Einnahmen durch eine Art Eintrittsgeld der Bedürftigen seien zuletzt um etwa ein Drittel gesunken. Viele würden zu Hause bleiben, da sie zur Risikogruppe gehören, berichtete Kopka weiter.

Für Frauenhäuser, Schullandheime, Freizeitzentren und andere soziale Einrichtungen hatte die Landesregierung am Dienstag einen millionenschweren Schutzschirm in der Corona-Krise aufgespannt. Das Kabinett habe einen Sozialfonds in Höhe von 20 Millionen Euro am Dienstag in einer Telefonkonferenz beschlossen, wie Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) im Anschluss sagte.

Demnach seien die 20 Millionen Euro zusätzlich und nicht aus dem sogenannten MV-Schutzfonds, der 1,1 Milliarden Euro schwer ist. Diesen hatte die Landesregierung vor einigen Wochen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus aufgelegt. Er wird größtenteils über neue Schulden finanziert.

Der Sozialfonds ist den Angaben zufolge in fünf verschiedene Säulen unterteilt, die jeweils zwischen 500 000 und 5 Millionen Euro bekommen sollen. Zudem gibt es eine sechste Säule als Reservesumme, diese umfasst vier Millionen Euro. Gemeinnützige Vereine wie die Tafeln und Kleiderbörsen Mecklenburg-Vorpommerns sollen mit 5 Millionen Euro die höchste Summe erhalten. «Die Gelder sind mehr als hilfreich, um überhaupt weiter existieren zu können», sagte Kopka.

Die Anzahl der Menschen mit einer Infektion mit dem Virus in Mecklenburg-Vorpommern stieg indes leicht um einen Fall. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, stieg die Gesamtzahl bis Dienstag (16.00 Uhr) auf 654. Die Zahl der Sterbefälle im Land liege weiterhin bei 15.

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