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Scandlines-Fähre «Berlin» nach Unfall wieder fahrtüchtig

02.11.2019 - Am Freitag klaffte noch ein großer Riss in der Ostsee-Fähre «Berlin» - einen Tag später ist das Schiff schon wieder im Liniendienst unterwegs.

  • Ein Fährschiff der Reederei "Scandlines" nähert sich dem Fähranleger auf der Ostseeinsel Fehmarn. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fährschiff der Reederei "Scandlines" nähert sich dem Fähranleger auf der Ostseeinsel Fehmarn. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rostock (dpa/mv) - 27 Stunden nach dem Zusammenstoß mit einem Frachter hat die Scandlines-Fähre «Berlin» den Linienverkehr wieder aufgenommen. Am Samstagabend um 19.15 Uhr habe die Fähre nach erfolgreicher Reparatur den Hafen von Rostock pünktlich in Richtung Gedser verlassen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Auf der «Berlin» finden 1300 Menschen und 460 Pkw Platz.

Die Fähre hatte beim Zusammenprall mit einem Frachter am Freitagnachmittag im Rostocker Seekanal einen drei Meter langen Riss in der Außenhaut oberhalb der Wasserlinie davongetragen. Mit Hochdruck wurde an der Reparatur des Schadens gearbeitet, doch die Arbeiten dauerten länger als geplant. Ursprünglich wollte Scandlines die «Berlin» schon am Nachmittag um 15.00 Uhr das erste Mal wieder in Richtung Gedser ablegen lassen. Die Überfahrt dauert eindreiviertel Stunden.

Das dänische Küstenfrachtschiff «Danica Violet» hatte die «Berlin» am Freitagnachmittag im Seekanal von Rostock aus noch ungeklärter Ursache gerammt. Der Frachter wurde ebenfalls beschädigt. Es sei ein Schaden in Höhe von rund 200 000 Euro entstanden, hieß es von der Wasserschutzpolizei. Verletzt wurde niemand.

Zwischen Rostock und Gedser verkehrt außerdem die Scandlines-Fähre «Kronprins Frederik». Die Linie wird nach Unternehmensangaben bis zu zehn Mal am Tag bedient.

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