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Schiffsunfall vor Rügen: Weniger Schwerverletzte

20.02.2019 - Sassnitz (dpa/mv) - Nach dem Schiffsunfall östlich vor Rügen am Dienstag hat die Ursachensuche begonnen. Gegen die Kapitäne beider Schiffe seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Mittwoch. Der Windparkversorger «World Bora» und der Frachter «Raba» seien beide mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. «Das ist schon untypisch», sagte der Sprecher.

  • Das Schiff "Raba" liegt nach einem Unfall im Hafen Mukran bei Sassnitz. Foto: Stefan Sauer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Schiff "Raba" liegt nach einem Unfall im Hafen Mukran bei Sassnitz. Foto: Stefan Sauer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die «World Bora» sei frontal in die Steuerbordseite des Frachters «Raba» gefahren. Alle 15 Menschen an Bord des Offshoreversorgers wurden dabei verletzt, aber es wurden weniger Menschen schwer verletzt als am Dienstag zunächst gemeldet. Demnach wurden am Mittwoch noch fünf Personen mit schweren Verletzungen in Kliniken behandelt, zehn trugen leichtere Verletzungen davon, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle am Mittwoch. Ursprünglich war ein umgekehrtes Zahlenverhältnis gemeldet worden.

Die Verletzten stammen den Angaben zufolge neben Deutschland aus Litauen, Spanien, Rumänien, den Philippinen und Dänemark. Die Seeleute der «Raba» blieben unverletzt. Der Unfall hatte sich am Dienstagmorgen einige Seemeilen vor Rügens Ostküste ereignet. Beide Schiffe konnten danach aus eigener Kraft Häfen auf der Insel anlaufen.

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