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Schulstart bei Ferienwetter: Leicht gestiegene Schülerzahl

12.08.2019 - Das Wetter lädt eher zum Baden als zum Lernen. Doch weil der Ferienbeginn in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr sehr früh lag, beginnt auch das neue Schuljahr zeitig. Mehr als 151 000 Schüler drücken nun wieder die Schulbänke. Doch noch nicht überall.

  • Mehrere Erstklässler warten auf ihre Einschulung in eine Grundschule. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mehrere Erstklässler warten auf ihre Einschulung in eine Grundschule. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat am Montag wieder die Schule begonnen. Bei sommerlichem Wetter machten sich am Morgen landesweit mehr als 151 000 Schüler auf den Weg zum Unterricht. An Straßen mahnten großflächige Plakate und Banner die Autofahrer zu besonderer Vorsicht. Vor vielen der 562 Schulen im Land wachte die Polizei darüber, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden und Rücksicht auf die Kinder genommen wird. Für 13 800 Erstklässler war der Montag der erste reguläre Schultag und der Weg zur Schule noch ungewohnt. Nach Angaben des Innenministeriums wurden bis zum Mittag keine Probleme im Zusammenhang mit dem Schulstart bekannt.

Ferienverlängerung gab es indes für die Gymnasiasten in Bad Doberan. Dort verzögert sich der Schulstart wegen eines massiven Wasserschadens am Schulgebäude infolge der sintflutartigen Regenfälle am 31. Juli voraussichtlich um 14 Tage. Lediglich die Schüler der Klassenstufe 12 mussten am Montag anrücken. Sie werden in einem Nachbargebäude unterrichtet, wie es hieß.

Das Land hatte nach Angaben von Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) mehr als 600 Lehrer neu eingestellt, um einen möglichst reibungslosen Unterrichtsbeginn zu gewährleisten. Ein gutes Drittel davon sind sogenannte Seiteneinsteiger, Fachleute ohne reguläre pädagogische Ausbildung, die aber berufsbegleitend qualifiziert werden, wie Martin sagte. Am Dienstag will sich die Ministerin zur Personalsituation an den Schulen im Land äußern.

In den Vorjahren hatte es teilweise Klagen über Stundenausfall schon am Anfang des Schuljahres gegeben. «Wir sind überzeugt, dass die Lehrerinnen und Lehrer auch in diesem Jahr trotz widriger Bedingungen eine hervorragende Arbeit für die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen leisten», erklärte Linksfraktionschefin Simone Oldenburg.

Zusätzliche Lehrer werden nicht nur benötigt, weil immer mehr Pädagogen in Ruhestand gehen, sondern auch, weil die Schülerzahlen im Land wieder steigen. Der Zuwachs zum Vorjahr beträgt laut Ministerium etwa 1300 Schüler. An den Schulen in freier Trägerschaft ist das Plus prozentual aber erneut höher als an den staatlichen Schulen. Inzwischen besuchen im Nordosten 18 000 Kinder und Jugendliche eine Privatschule. Das sind 12 Prozent. Damit liegt der Anteil über dem Bundesdurchschnitt.

Das neue Schuljahr bringt auch inhaltliche Änderungen, wie etwa das Unterrichtsfach Informatik und Medienbildung. Ab Jahrgangsstufe 5 steht wöchentlich eine Stunde auf dem Stundenplan. Abiturienten müssen sich fortan zudem für jeweils zwei Leistungskurse entscheiden, in denen sie fünf Stunden pro Woche unterrichtet und am Ende auch geprüft werden.

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