Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Schwesig: «zwischen Ortschaften muss es Mobilfunk geben»

18.11.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat zurückhaltend auf die Beschlüsse der Bundesregierung zum Ausbau des Mobilfunknetzes reagiert. «Es ist erfreulich, dass der Bund eine Milliarde in den Ausbau der Mobilfunknetze investieren will», sagte Schwesig am Montag. «Ich bin allerdings sehr verärgert darüber, dass der Staat hier eingreifen muss, weil die großen Telekommunikationsunternehmen offenbar nicht in der Lage sind, eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen.»

  • Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Statement ab. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Statement ab. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwesig sieht «massive Steuerungsfehler seitens der Bundes» bei der Ausschreibung von Mobilfunkfrequenzen. «Es reicht nicht aus, Ausschreibungen auf einen bestimmten Prozentsatz an Haushalten auszurichten», erklärte sie. «Wir brauchen eine hundertprozentige Versorgung – und zwar nicht nur in Bezug auf Haushalte, sondern auf die Fläche. Auch zwischen Ortschaften muss es Mobilfunk geben.» In Notfallsituationen könne das lebensrettend sein.

Schnelles Internet und eine flächendeckende Mobilfunkversorgung gehörten heute zur Daseinsvorsorge wie Strom und Wasser, betonte die Ministerpräsidentin. «Es ist nicht akzeptabel, dass wir in Deutschland im Jahr 2020 keine flächendeckende Versorgung mit Internet haben, sondern uns bei Fahrten übers Land von Funkloch zu Funkloch hangeln.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren