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Schwesig: 8. Mai 1945 stieß Tür für friedliches Europa auf

08.05.2020 - Am 75. Jahrestag des Kriegsendes hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) einen Kranz am Mahnmal «Die Mutter» in Raben Steinfeld am Schweriner See niedergelegt. «Mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 wurde die Tür aufgestoßen für ein neues, friedliches Europa», erklärte die Regierungschefin in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Freitag. Freiheit, Frieden und Demokratie seien keine Selbstverständlichkeit, sondern müssten immer wieder neu erkämpft werden. «Dazu gehört auch, dass wir die Erinnerung an das dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte wachhalten», sagte Schwesig.

  • Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) steht vor dem Gedenkstein in der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) steht vor dem Gedenkstein in der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 8. Mai ist seit 2002 offizieller Gedenktag in Mecklenburg-Vorpommern. Parteien und Gewerkschaften hoben unterschiedliche Aspekte des Gedenkens hervor. Nach Ansicht der Gewerkschaft Verdi und der Linken im Landtag sollte der 8. Mai zum gesetzlichen Gedenk- und Feiertag erklärt werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft berief sich auf den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und sprach von einem «Tag der Befreiung». Weizsäcker hatte 1985 allerdings auch gesagt: «Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern.»

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger, erklärte: «Auch wenn die Zeit danach durch die Teilung Deutschlands und die Blockbildung innerhalb Europas in den Kalten Krieg überging, so begründet der 8. Mai 1945 doch den Beginn einer Ära des Friedens in Europa, obwohl diese in vielen Ländern - vornehmlich des Ostblocks - nicht von Demokratie und Freiheit geprägt war.» CDU-Fraktionschef Torsten Renz meinte: «Auch für uns Deutsche [steht] am 8. Mai das Ende des nationalsozialistischen Schreckens im Vordergrund.» Der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer sprach von einem «Tag der Besinnung».

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