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Schwesig besucht Hafen Mukran: Bau von Nord Stream 2

11.09.2020 - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) besucht heute den Hafen in Mukran auf Rügen, wichtigster Umschlagplatz für den Bau der umstrittenen Ostsee-Erdgasleitung Nord Stream 2. Damit macht die SPD-Politikerin einmal mehr deutlich, dass sie ungeachtet politischer Vorbehalte gegen die russische Regierung zu dem Milliarden-Projekt steht. Gemeinsam mit Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) will Schwesig mit der Geschäftsführung von Mukran Port sprechen und an einer Mitarbeiterversammlung teilnehmen.

  • Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, beantwortet Fragen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, beantwortet Fragen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Belegschaft herrscht Verunsicherung, seit drei US-Senatoren dem Hafen Anfang August wegen seiner Rolle beim Bau von Nord Stream 2 mit Sanktionen gedroht hatten. Die Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hatte zudem in Deutschland die Debatte um ein vorzeitiges Ende des Pipeline-Baus neu angefacht. Schwesig befürwortet die Fertigstellung der Leitung, da diese aus ihrer Sicht für die Sicherstellung der Energieversorgung nötig ist, wenn Deutschland 2022 aus der Atomkraft-Nutzung und bis 2038 auch aus der Kohle-Verstromung aussteigt.

Die Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee steht kurz vor der Fertigstellung. Sie soll parallel zu der schon betriebenen Leitung Nord Stream 1 Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren.

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