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Schwesig fordert bundesweit einheitliche Quarantäneregeln

23.08.2020 - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat bundesweit einheitliche Quarantäneregeln und eine klare Teststrategie für Rückkehrer aus Risikoländern gefordert. «Wir haben bei uns in Mecklenburg-Vorpommern geregelt, dass alle, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtend in Quarantäne müssen», sagte Schwesig dem «Nordkurier» (Montag).

  • Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Diese Zeit könne nur verkürzt werden, wenn zwei negative Tests im Abstand von fünf Tagen vorlägen. «Ich halte es für absolut notwendig, dass wir bundesweit zu einer solchen Regel kommen.» Am Donnerstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer in einer Videokonferenz über das Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

«Es ist allerhöchste Zeit, dass Bund und Länder einmal wieder zu einer Runde zusammenkommen», sagte Schwesig. Die Zahl der Corona-Infektionen sei in Deutschland in den letzten beiden Wochen deutlich angestiegen. «Darüber müssen wir sprechen.» Gleichzeitig gebe es viele Fragen, die auf Länderebene geklärt werden können. «Wir brauchen beispielsweise keine zentrale Vorgabe, wie viele Menschen an einer Hochzeitsfeier teilnehmen dürfen», sagte sie dem «Nordkurier».

Bei den Themen, die ganz Deutschland betreffen, müsse der Bund seine Führungsrolle annehmen. Dazu gehöre die Rückkehr von Auslandsreisen. «Fast 40 Prozent der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland haben sich im Ausland angesteckt. Wir müssen verhindern, dass wir auf diese Weise in Deutschland wieder zu Corona-Zahlen kommen wie vor Ostern», betonte die Ministerpräsidentin.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich ebenfalls mit Blick auf die am kommenden Donnerstag anstehende Ministerpräsidentenkonferenz für bundeseinheitliche Regelungen zur Maskenpflicht und bei Bußgeldern für Verstöße dagegen aus. Als Beispiel nannte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk die Frage, ob es wie in Nordrhein-Westfalen auch im Schulunterricht eine Verpflichtung zum Tragen gebe.

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