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Schwesig hält sich nicht für «zu forsch»

24.04.2020 - Nach der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am zu forschen Vorgehen mancher Bundesländer bei Corona-Lockerungen fühlt sich Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin nicht gemeint. Sie habe sich von Merkels Kritik «überhaupt nicht» angesprochen gefühlt, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) der «Bild live»: «Wir sind ja das Land in Deutschland mit den geringsten Infektionen und gehen jetzt Schritt für Schritt wieder Wege der Öffnung.» Daher habe die Kanzlerin mit MV «keine Not». Merkel hatte am Donnerstag im Bundestag in ihrer ersten Regierungserklärung zur Corona-Krise gesagt, die Umsetzung der Öffnungsbeschlüsse wirke auf sie «in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch». Welche Länder sie meinte, verschwieg die Kanzlerin.

  • Manuela Schwesig (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwesig sagte nun, sie hielte es für besser, wenn Merkel «direkt die Ministerpräsidenten anspricht». In einer Runde von 16 Länderchefs und einer Kanzlerin könne man «auch mal unterschiedlicher Meinung sein» und Dinge «vor Ort anders bewerten». «Ich würde mir in der Öffentlichkeit wünschen, dass Bundeskanzlerin und alle 16 Ministerpräsidenten weiter eng zusammenbleiben.»

Schwesig forderte von der Bundesregierung mehr Engagement für Geringverdiener. Es sei zwar richtig, aber nicht ausreichend, das Kurzarbeitergeld anzuheben. «Da muss dann die Kanzlerin sich auch stärker einsetzen, dass man den Leuten, die jetzt noch unter den Schließungen leiden - finanziell, existenziell - auch besser hilft.»

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