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Schwesig sieht ihre politische Zukunft weiter in Schwerin

28.08.2020 - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) strebt nach eigenen Worten auf absehbare Zeit keine Rückkehr in die Bundespolitik an. «Eines haben die vergangenen Monate doch deutlich gezeigt: Mein Herz schlägt für MV! Und ich wäre der glücklichste Mensch, wenn mir die Bürgerinnen und Bürger bei der Landtagswahl im nächsten Jahr das Vertrauen aussprechen. Ich habe definitiv keine persönlichen Pläne, die die Jahre 2025/26 betreffen. Ich gebe Hier und Heute mein Bestes», sagte Schwesig dem in Neubrandenburg erscheinenden «Nordkurier» (Samstag).

  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die heute 46-Jährige war zunächst Landessozialministerin in Schwerin, ehe sie 2013 als Bundesfamilienministerin in das Bundeskabinett nach Berlin wechselte. Im Sommer 2017 kehrte sie dann nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, um den damals schwer erkrankten Erwin Sellering (SPD) als Ministerpräsident abzulösen. Im kommenden Jahr will Schwesig ihre Partei erstmals als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl führen.

Zu möglichen Koalitionen nach der Wahl wollte sie sich im Interview nicht äußern. «Wir haben eine gemeinsame Regierung mit der CDU. Die arbeitet erfolgreich. Ich erwarte, dass wir diese gute Zusammenarbeit bis zur Wahl fortsetzen. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger. Es gibt jetzt überhaupt keinen Grund, jetzt über Koalitionen zu spekulieren», sagte die SPD-Landeschefin, die kürzlich erstmals auch einer Einladung der oppositionellen Linken zu deren Fraktionsklausur gefolgt war.

Dem SPD-Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2021 stärkte sie den Rücken: «Olaf Scholz ist ein erfahrener Politiker, der Deutschland gut führen kann», sagte sie. Die Chancen der SPD stünden besser als bei den vergangenen Wahlen, da für die CDU der Merkel-Bonus wegfalle. «Das schlägt sich für die SPD jetzt zwar noch nicht in den Umfragen positiv nieder - aber in der Wahlkabine wird es 2021 anders aussehen», zeigte sich Schwesig zuversichtlich.

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