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Schwesig unzufrieden mit uneinheitlichen Corona-Reiseregeln

29.09.2020 - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich nach der Bund-Länder-Schalte vom Dienstag unzufrieden mit den weiterhin uneinheitlichen Regeln für Reiserückkehrer gezeigt. Es werde noch etwas dauern, bis bundesweit für alle dieselben strengen Regeln gelten wie in Mecklenburg-Vorpommern schon seit dem Sommer, sagte sie am Abend in Schwerin. «Ich will keinen Hehl daraus machen, dass ich damit nicht zufrieden bin.» Die Bundesregierung müsse noch einige Sachen klären, etwa die Frage der Schnelltests. In Mecklenburg-Vorpommern müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne, aus der sie sich nach frühestens fünf Tagen «freitesten» lassen können.

  • Manuela Schwesig (SPD) sitzt im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD) sitzt im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Deutschland habe schon den Fehler gemacht, keine klaren, strengen Regeln für Reisen in Risikogebiete in den Sommerferien zu erlassen, sagte Schwesig. «Eigentlich wären solche strengen Regeln jetzt für die Herbstferien überfällig.» Mecklenburg-Vorpommern startet am kommenden Montag gemeinsam mit Hamburg, Schleswig-Holstein und Hessen als eines der ersten Bundesländer in die Herbstferien.

Schwesig appellierte, nicht nur von Reisen in Risikogebiete abzusehen, sondern auf unnötige Auslandsreisen überhaupt zu verzichten. Niemand könne sicher sein, dass sein Urlaubsort sich nicht zum Risikogebiet entwickele. Auch hierzulande sei es schön. «Ich jedenfalls freue mich auf Herbstferien in Mecklenburg-Vorpommern», sagte die Regierungschefin.

An Restaurantbesucher appellierte Schwesig, die Anwesenheitszettel korrekt auszufüllen. Dies sei zur Nachverfolgung von Kontakten im Fall einer Corona-Infektion wichtig. Sie kündigte an, das von Bund und den Länder-Regierungschefs am Dienstag beschlossene Bußgeld von 50 Euro rasch in Landesrecht umzusetzen.

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