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Schwesig wirbt für Einhaltung der Maskenpflicht

04.08.2020 - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat an die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns appelliert, die in vielen Bereichen geltende Maskenpflicht einzuhalten, um so der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Nur bei geringen Infektionszahlen könnten die Schutzmaßnahmen weiter gelockert werden. «Es ist ein kleines Instrument dafür, dass wir mehr Schutz haben und auch mehr Öffnungen möglich sind», sagte die Regierungschefin am Dienstag in einem Live-Chat im Internet.

  • Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dabei konnten Bürger eine halbe Stunde lang online Fragen stellen. Die große Mehrzahl bezog sich auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, insbesondere die Maskenpflicht. Viele fänden das Tragen von Masken lästig. Und auch sie kaufe lieber ohne den Mundschutz ein, räumte Schwesig ein. Doch würden wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Masken bei der Verhinderung von Infektionen belegen.

Kritik gab es an der erst am Dienstag im Kabinett beschlossenen Maskenpflicht an Schulen. Doch verteidigte Schwesig auch diese Maßnahme. «Die Maskenpflicht bringt gerade dort sehr viel, wo Abstände nicht eingehalten werden», sagte Schwesig. Und das sei auch beim täglichen Schulbesuch der Fall. Zudem stellte sie nochmals klar, dass die Maskenpflicht an Grundschulen und im Unterricht selbst nicht gelte.

Entschieden trat Schwesig der Meinung entgegen, dass das Coronavirus keine reale Bedrohung darstelle. «Es gibt diese reale Bedrohung. Das zeigen Tausende von Infizierten auch in Deutschland und das zeigen viele Tote weltweit», sagte die Regierungschefin. Die Gesundheit sei ein hohes, schützenswertes Gut und das Bestreben der Landesregierung sei darauf gerichtet, das Leben wieder möglichst normal führen zu können.

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