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Seenotretter helfen fast 3500 Menschen auf Nord- und Ostsee

15.01.2021 - Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat trotz gesunkener Einsatzzahlen im vergangenen Jahr rund 3500 Menschen geholfen. 40 davon wurden dabei auf Nord- und Ostsee aus Seenot gerettet - «das heißt, sie wären ohne unsere Hilfe nicht mehr am Leben», erklärte ein Sprecher der Gesellschaft. Aufgrund der Corona-Pandemie seien in den vergangenen Monaten weniger Schiffe auf Nord- und Ostsee unterwegs gewesen. Auch die Wassersportsaison 2020 habe verspätet begonnen.

  • Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr rund 3500 Menschen geholfen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr rund 3500 Menschen geholfen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beides mache sich in der Einsatzstatistik bemerkbar: 2020 kamen die Seenotretter insgesamt auf 1740 Einsätze zwischen Borkum und Usedom - knapp 400 weniger als im Vorjahr, wie die DGzRS bei der Vorlage ihrer Jahresbilanz am Freitag mitteilte. Dennoch hätten die Besatzungen der rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote annähernd gleich vielen Menschen geholfen (2019: 3396).

Das Aufgabenspektrum ist groß: Im vergangenen Jahr kamen die Seenotretter zahlreichen Wassersportlern sowie Fischereifahrzeugen und ihren Besatzungen zu Hilfe. Sie waren zudem mehrmals für Windparkversorger, Seeleute von Handelsschiffen oder Passagiere von Fähren im Einsatz.

Neuer Seenotretter-Botschafter 2021 ist der Cartoonist und Illustrator Wolf-Rüdiger Marunde, der Moderatorin und Reporterin Anke Harnack ablöste. «Die DGzRS ist eine kleine, aber hochprofessionelle Organisation mit einer großen Aufgabe. Ich bin froh, dass es die Seenotretter gibt. Das ist ein richtig gutes Gefühl», sagt der 66-Jährige, dessen Arbeiten unter anderem rund 3,5 Millionen Leser der Zeitschrift «Hörzu» erreichen.

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