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Staatskanzlei: Personal und Landesstrategie werden gebündelt

18.06.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Der neue Chef der Staatskanzlei, Heiko Geue (SPD), baut in der Machtzentrale von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) um. «Wir wollen die Staatskanzlei als Regierungszentrale stärken», erklärte Geue am Dienstag nach der Kabinettssitzung. So sollen die Themen Zukunft des Personals und strategische Überlegungen dort konzentriert werden.

  • Heiko Geue (SPD), neuer Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Heiko Geue (SPD), neuer Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Abteilung der Staatskanzlei wird demnach künftig für die ressortübergreifende Personalentwicklung der gesamten Landesverwaltung verantwortlich sein. Dazu sollen Mitarbeiter aus dem Finanzministerium in die Staatskanzlei wechseln. Bis 2030 gehen den Angaben zufolge rund 17 000 der aktuell 35 000 Mitarbeiter der Landesverwaltung in den Ruhestand. Die Anstrengungen für die Nachwuchsgewinnung müssten deshalb verstärkt werden.

Die Landesregierung hatte sich bereits im Mai bei einer Klausur in Basthorst (Nordwestmecklenburg) von ihren strengen Maßgaben zum Personalabbau verabschiedet. Das bisher geltende Personalkonzept wurde für zunächst vier Jahre ausgesetzt. Damit entfällt die darin noch vorgesehene Streichung von 100 weiteren Stellen. Vom kommenden Jahr an sollen sogar Einstellungen über den aktuellen Bedarf hinaus möglich sein. In den zurückliegenden 15 Jahren sind mehr als 10 000 Stellen in der Landesverwaltung abgebaut worden - fast ein Viertel des Personals.

Außerdem soll in der Staatskanzlei eine neue Abteilung «Zukunft Mecklenburg-Vorpommern und Internationale Angelegenheiten» entstehen. Sie soll Analysen zur Landesentwicklung erstellen und langfristig angelegte Themen bearbeiten. Dazu gehörten zuallererst eine langfristige Strategie für Mecklenburg-Vorpommern, aber auch die Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg und die internationalen Partnerschaften, sagte Geue.

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