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Städte in MV: Frauenpower an Spitze kommunaler Firmen

16.07.2019 - Frauen sind trotz Fortschritten in den Top-Etagen kommunaler Unternehmen weiter unterrepräsentiert. Der Nordosten gehört zu den Vorreitern - aber auch hier gibt es Unterschiede.

  • Eine Frau sitzt mit Aktenordner und Laptop auf einer Bank. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau sitzt mit Aktenordner und Laptop auf einer Bank. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Friedrichshafen/Schwerin (dpa/mv) - Frauen sind einer Studie zufolge in den Führungsetagen kommunaler Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich vertreten. Greifswald liegt mit einem Frauenanteil von 40 Prozent auf Platz drei im bundesweiten Vergleich von 69 Städten, wie aus der Untersuchung der Zeppelin-Universität Friedrichshafen (Baden-Württemberg) hervorgeht. Vor der vorpommerschen Universitätsstadt liegen nur Offenbach am Main mit 54,5 und Berlin mit 40,3 Prozent.

Rostock kommt mit einem Frauenanteil von 36,1 Prozent auf Rang fünf nach Brandenburg an der Havel. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 19,3 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte. «Die Repräsentation liegt aber weiterhin unter den von der Politik vielfach formulierten Zielen», sagte Studienleiter Ulf Papenfuß.

Je Bundesland wurden die Landeshauptstädte und die vier größten Städte untersucht. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten sind bundesweit und auch in Mecklenburg-Vorpommern groß: Für Schwerin zum Beispiel ermittelten die Wissenschaftler eine Frauenquote in Top-Positionen der kommunalen Unternehmen von 20 Prozent, in Stralsund 18,8 und in Neubrandenburg lediglich 11,5 Prozent. Im Landesdurchschnitt ist gut jede vierte Top-Position mit Frauen besetzt (25,4 Prozent) - Platz zwei hinter Brandenburg mit 26,1 Prozent.

Ausgewertet wurden 1463 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten. Besonders häufig sind Top-Managerinnen der Studie zufolge in den Bereichen Zoologische Gärten, Landschaftspflege und Naturschutz, Gesundheit und Soziales sowie in Krankenhäusern zu finden. Deutlich geringer ist ihr Anteil unter anderem bei Banken und im Finanzwesen, in Stadtwerken oder in der Abfall- und Entsorgungswirtschaft.

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