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Studie: Jeder Fünfte in MV in Corona-Krise im Homeoffice

03.09.2020 - Jeder fünfte Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern ist während der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt. Dieser Anteil von 21 Prozent sei deutlich weniger als der Bundesdurchschnitt von 28 Prozent, teilte die HDI Lebensversicherung AG (Hannover) am Donnerstag unter Berufung auf eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov mit. Die niedrigste Homeoffice-Wechsler-Quote gibt es demnach in Thüringen mit 14 Prozent, die höchste in Rheinland-Pfalz mit 33 Prozent.

  • Ein Frau arbeitet im Homeoffice. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Frau arbeitet im Homeoffice. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Mecklenburg-Vorpommern sei zudem der Anteil digitaler Tätigkeiten bei der Arbeit wegen Corona vergleichsweise wenig gestiegen - um 36 Prozent. Bundesweit hätten das 45 Prozent der befragten Beschäftigten ausgesagt, in Hamburg sogar 56 Prozent.

Auch bei der Forderung nach mehr Heim-Arbeitsplätzen hinkten Mecklenburg-Vorpommerns Berufstätige dem Bundesdurchschnitt hinterher: 28 Prozent im Nordosten fordern demnach den Ausbau von Möglichkeiten, zu Hause zu arbeiten. Im Bundesschnitt seien es 36 Prozent. Den höchsten Wert gebe es in Baden-Württemberg mit 41 Prozent.

Kurzarbeit während der Corona-Krise haben der Studie zufolge in MV mit 18 Prozent nur wenige als belastend empfunden. Dies sei der niedrigste Wert nach Hessen (17 Prozent). Der Bundesschnitt liege bei 24 Prozent. Jeder vierte Kurzarbeiter in MV habe zugestimmt, dass sich das Verhältnis in der Familie während dieser Zeit verbessert habe. Das sei deutlich mehr als die bundesweite Quote von 18 Prozent.

Die Studie ist den Angaben zufolge repräsentativ. Bundesweit seien im Juni und Juli 3633 Erwerbstätige befragt worden, davon in Mecklenburg-Vorpommern 204.

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