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Studie: Mecklenburg-Vorpommern bleibt beliebtestes Reiseziel

04.03.2020 - Mecklenburg-Vorpommern sonnt sich weiter an der Tabellenspitze der Reiseziele der Deutschen. Welche Folgen die weltweit grassierende Infektionswelle mit dem neuartigen Coronavirus auf den Tourismus hat, ist nicht absehbar.

  • Touristen laufen auf der Insel Usedom am Strand entlang. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Touristen laufen auf der Insel Usedom am Strand entlang. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mecklenburg-Vorpommern bleibt einer Studie zufolge auf Platz 1 der deutschen Reiseziele. Mit einem Anteil von 5,1 Prozent an den insgesamt 70,8 Millionen Urlaubsreisen der Deutschen von mehr als fünf Tagen belegte der Nordosten im vierten Jahr hintereinander die Spitzenposition im bundesweiten Vergleich, wie die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ergab. Danach folgten Bayern (4,6 Prozent), Schleswig-Holstein (4,2 Prozent) und Niedersachsen (3,4 Prozent).

Bei den Zielen im Ausland hat Spanien die Nase vorn: 12,7 Prozent der reisenden Deutschen über 14 Jahren zog es im vergangenen Jahr dorthin. Italien folgte auf Platz 2 mit 8,7 Prozent und die Türkei mit 6,3 Prozent. Die Präsentation der FUR-Analyse ist traditionell ein wichtiger Teil am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin. Die weltgrößte Tourismusbörse 2020 wurde jedoch wegen des Coronavirus kurzfristig abgesagt.

Für die Präsidentin des Landestourismusverbands, Birgit Hesse, kommt es nun darauf an, das Angebot weiter zu verbessern. Der Ausbau naturnaher Angebote wie Radfahren, Wandern und Reiten müsse forciert werden, um die Natur noch erlebbarer zu machen. In Zeiten von gesamtgesellschaftlich geführten Debatten um Nachhaltigkeit und Klimaschutz müsse Mecklenburg-Vorpommern das passende Angebot bereithalten. «Natur, Nachhaltigkeit und Nähe sind die Koordinaten, an denen wir den Tourismus der Zukunft ausrichten werden. Hiermit können und werden wir ganz sicher punkten», betonte Hesse.

«Gefragt sind kreative Ideen, nachhaltige Innovationen beim Thema Saisonverlängerung sowie eine noch stärkere serviceorientierte Gastgeberqualität», fügte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hinzu. Gäste, die einmal da waren, sollten gerne wiederkommen und im besten Fall neue Urlauber mitbringen.

Für dieses Jahr sei jedoch die weitere touristische Entwicklung wegen der weltweit grassierenden Infektionswelle mit dem neuen Coronavirus nicht absehbar, sagte Verbandsgeschäftsführer Tobias Woitendorf. Der Tourismus gehöre zu einer Reihe von sensiblen Wirtschaftszweigen. «Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Nervosität so steigert, dass auch die Reiseabsichten davon betroffen sein werden», sagte Woitendorf. «Dann ist es auch nicht auszuschließen, dass es unsere Region treffen kann.»

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