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Tag der erneuerbaren Energien mit vielfältigem Programm

10.04.2019 - Vom 26. bis 28. April werden die regenerativen Energiequellen wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Für den traditionellen Tag der erneuerbaren Energien sind landesweit viele Aktionen geplant.

  • Blick auf den Offshore-Windpark "Arkona" in der Ostsee vor der Insel Rügen. Foto: Stefan Sauer/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf den Offshore-Windpark "Arkona" in der Ostsee vor der Insel Rügen. Foto: Stefan Sauer/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwerin (dpa/mv) - Die Werbung für höhere Akzeptanz der Windkraftnutzung bestimmt in diesem Jahr den Tag der erneuerbaren Energien Ende April. Wie das Energieministerium in Schwerin am Mittwoch mitteilte, bieten Windparkbetreiber in Hof Tatschow und Mistorf (beides Kreis Rostock-Land) sowie in Kalkhorst (Nordwestmecklenburg) die Möglichkeit, Windmaste zu besteigen. In Hof Tatschow können sich Besucher zudem über die Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff informieren, der gespeichert und bei Bedarf in Kraftwerken wieder in Strom umgewandelt werden kann. Laut Ministerium organisiert der Netzbetreiber 50Hertz wieder eine Schiffsausfahrt zu den Offshore-Windparks Arkona und Wikinger, bei der es Informationen über Windenergie-Projekte in der Ostsee gibt.

Insgesamt hätten wiederum etwa 70 Unternehmen und Institutionen für das Wochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien Veranstaltungen geplant. So könnten Gäste nicht nur Windenergie-, sondern auch Photovoltaikanlagen besichtigen, Elektroautos unter die Motorhaube schauen oder sich von Energieeffizienz- und Solarberatern Tipps zur privaten Energiewende holen, zählte Energieminister Christian Pegel (SPD) auf. Er warb erneut für eine stärkere Nutzung alternativer Energiequellen wie Sonne und Wind. «Wir können die bundesdeutschen und europäischen Klimaziele nur erreichen, wenn wir die Energiewende konsequent vorantreiben», betonte Pegel.

Vom 26. bis 28. April seien im Rahmen des Tages der erneuerbaren Energien bislang 44 Aktionen im Land geplant, wobei sich zum Teil mehrere Veranstalter zusammengeschlossen hätten. Im Vorjahr hatte es landesweit 53 Veranstaltungen gegeben.

Durch den Bau von Windparks, Solaranlagen und Biogas-Kraftwerken hat Mecklenburg-Vorpommern seine Stromproduktion massiv ausgebaut. Inzwischen könnte der Nordosten seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen decken. Allerdings schwindet gerade im ländlichen Raum die Zustimmung für die Errichtung neuer und meist auch größerer Windräder. Außerdem zahlen die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern wegen der überdurchschnittlich hohen Netzentgelte auch mit die höchsten Strompreise in Deutschland. Das sorgt vielfach für Unverständnis und Verdruss.

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