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Tausende beim Tag der Seenotretter im Nordosten

28.07.2019 - Rostock (dpa/mv) - Schiffe besichtigen, auf einem Rettungsboot mitfahren oder bei einer Übung zuschauen: Mit Aktionen in mehreren Orten in Mecklenburg-Vorpommern hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag den 21. Tag der Seenotretter begangen. Bis zum Sonntagnachmittag seien insgesamt rund 8000 Besucher gezählt worden, sagte eine Sprecherin der DGzRS. «Es ist alles wunderbar gelaufen.» Während der Veranstaltung seien die Seenotretter weitgehend von realen Einsätzen verschont geblieben. Der Tag der Seenotretter findet traditionell am letzten Sonntag im Juli statt.

  • Besucher schauen sich beim Tag der Seenotretter den Seenotrettungskreuzer «Hannes Glogner» an. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher schauen sich beim Tag der Seenotretter den Seenotrettungskreuzer «Hannes Glogner» an. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwölf Stationen nahmen in Mecklenburg-Vorpommern teil. In Warnemünde, Sassnitz und Ueckermünde konnten die größeren Seenotrettungskreuzer besichtigt werden, die Stationen Timmendorf auf Poel, Zingst, Wustrow, Glowe, Stralsund und Freest führten kleinere Seenotrettungsboote vor. Ergänzt wurde das Programm vielerorts durch öffentliche Rettungsübungen, Musik oder Angebote für Kinder.

2018 leisteten die Aktiven der DGzRS nach eigenen Angaben 2156 Einsätze und retteten dabei 356 Menschen aus Seenot oder einer drohenden Gefahr auf dem Wasser. Dabei arbeiten mit 800 der Großteil der deutschlandweit rund 1000 Helfer freiwillig. Nur 180 sind fest angestellt. Finanziert wird die DGzRS ausschließlich über Spenden, staatliche Mittel erhält sie nach eigenen Angaben nicht. Insgesamt betreibt die DGzRS 54 Stationen, 16 davon in Mecklenburg-Vorpommern.

Am vergangenen Freitag mussten die Seenotretter vor Wustrow einen ihrer einstigen Schirmherren retten: Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck war mit einem kleinen Segelkutter gekentert - im Flachwasser. Das Seenotrettungsboot «Barsch» barg ihn aus dem Bodden. Als Bundespräsident war Gauck einst Schirmherr der DGzRS.

Nach Angaben der Retter befand sich der 79-Jährige an seinem Boot in der Nähe des Uferschilfgürtels, wo die Wassertiefe nur etwa 90 Zentimeter beträgt. Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte böiger Wind. An Bord der «Barsch» versorgten die Seenotretter den Angaben zufolge ihren ehemaligen Schirmherrn mit wärmenden Decken.

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