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Vier Verkehrstote am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern

02.08.2020 - Schwarzes Wochenende auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns: Seit Freitagabend sterben vier Menschen. Besonders heftig kracht es auf der A20.

  • Die Leuchtschrift «Polizei» ist auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Leuchtschrift «Polizei» ist auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns sind am Wochenende vier Menschen ums Leben gekommen. Der schlimmste Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen auf der A20 bei Wismar: Ein betrunkener Autofahrer fuhr auf einen anderen Wagen auf, in dem der 45 Jahre alte Fahrer und eine 19-Jährige starben. Ein weiterer 19 Jahre alter Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen. Beim Unfallverursacher, der unverletzt blieb, stellte die Polizei einen Atemalkoholwert von 2,1 Promille fest. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfallhergangs.

In der Nähe von Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) starb am Samstag ein 61-jähriger Mann bei einer Frontalkollision. Der Mann wurde bei dem Zusammenstoß seines Trabant mit einem anderen Auto eingeklemmt. Die 38 Jahre alte Fahrerin des anderen Fahrzeugs wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Staatsanwaltschaft wies auch in diesem Fall einen Experten an, ein Gutachten zu erstellen.

Bereits am Freitagabend wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Zarchlin und Karow (Kreis Ludwigslust-Parchim) ein Motorradfahrer von einer Regionalbahn erfasst und tödlich verletzt. Der Mann hatte nach ersten Erkenntnissen den von links kommenden Regionalzug zu spät bemerkt. Trotz Gefahrenbremsung habe der Lokführer den Zusammenstoß mit dem Motorrad nicht mehr verhindern können. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste vor Ort notfallmedizinisch betreut werden. Sechs Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen Waren und Lübz war für mehrere Stunden gesperrt.

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