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Trotz großer Nachfrage noch genug Grippe-Impfstoff vorhanden

23.10.2020 - Die Corona-Pandemie hat die Aufmerksamkeit vieler Menschen auch auf die Grippeschutzimpfung gelenkt. Das ist gut, sagen Mediziner. Denn die Symptome von Grippe und Covid-19 sind anfangs sehr ähnlich.

  • Grippeimpfungen liegen auf einem Tisch. Foto: Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpa/Symbol © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Grippeimpfungen liegen auf einem Tisch. Foto: Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpa/Symbol © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz einer erhöhten Nachfrage in diesem Jahr geht den Praxen und Gesundheitsämtern in MV der Impfstoff gegen die Grippe nicht aus. «Wir haben ausreichend auf Lager», sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbands MV, Stefan Zutz, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Vorsorglich hätten die Hausärzte 20 bis 30 Prozent mehr Impfdosen bestellt. «Schon jetzt haben sich mehr Patienten impfen lassen als im Vorjahr», so Zutz. Er ging davon aus, dass sich etwa jeder Vierte Patient in den Praxen erstmalig impfen lasse.

Nach Angaben von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) wurden für MV mit rund 400 000 Dosen etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr geordert. Ein hoher Impfschutz sei angesichts der aufflammenden Corona-Pandemie von Bedeutung. Je weniger Menschen mit schweren Grippeerkrankungen behandelt werden müssten, desto besser seien die Kliniken für die Corona-Patienten gewappnet.

Auch in den Gesundheitsämtern sei Impfstoff verfügbar, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Aktuell komme es aber zu Verzögerungen bei der Auslieferung bestellter Impfdosen. «Deshalb wird auf das Kontingent des Bundesgesundheitsministeriums zurückgegriffen», hieß es. Insgesamt wurden 33 000 Impfdosen geordert, 27 000 seien bereits ausgeliefert.

Wie der Geschäftsführer des Apothekerverbandes MV, Carsten Pelzer, sagte, haben sich auch die Apotheken Impfdosen beim Bund reserviert. «Wie viel davon kommt, können wir nicht vorhersagen.» Im Moment gebe es aber keine Not. Auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung liegen keine Hinweise auf Lieferschwierigkeiten von Impfstoff vor. «Vereinzelt kommt es, wie jedes Jahr, regional zu erhöhten Nachfragen.»

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