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Überhol- und Vorfahrtsfehler: Ein Toter und Schwerverletzte

05.11.2019 - Mit Beginn der dunklen Jahreszeit gibt es im Nordosten wieder mehrere schwere Unfälle. Es blieb dabei nicht bei Verletzten.

  • Das Logo "Notarzt" auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo "Notarzt" auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Lübstorf (dpa/mv) - Zwei missglückte Überholversuche und ein Vorfahrtsfehler haben zu mehreren schweren Unfällen in Mecklenburg-Vorpommern geführt. Wie Polizeisprecher am Dienstag erklärten, wurde am Montagabend ein Autofahrer in Lübstorf (Nordwestmecklenburg) getötet. Weitere sechs Menschen wurden bei Unfällen ebenfalls am Abend in Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) und bei Löcknitz (Vorpommern-Greifswald) zum Teil lebensgefährlich verletzt. Im Nordosten sind am Dienstag zudem Schwerpunktkontrollen für den November zum Thema «Vorfahrt» angelaufen.

In Lübstorf war das Auto eines 65-jährigen Autofahrers auf einer Kreuzung der Bundesstraße 106 mit einem Lastwagen kollidiert. Nach Angaben der Polizei soll der Autofahrer ein Stoppschild missachtet haben. Der Zusammenprall war so heftig, dass der Lastwagen das Auto noch fast 20 Meter vor sich herschob. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Auf der Bundesstraße 104 bei Löcknitz hatte ein Autofahrer auf kurvenreicher Strecke einen Lastwagen überholt. Dabei stieß er beim Ausweichen erst mit einer Leitplanke, dann mit einem entgegenkommenden Auto und auch mit dem LKW zusammen. Durch umherfliegende Trümmerteile wurden zwei weitere Autos beschädigt. Der 65-jährige Unfallverursacher sowie die 66-jährige Beifahrerin des entgegenkommenden Wagens kamen schwer verletzt ins Klinikum Pasewalk. Der Schaden wurde auf rund 31 000 Euro geschätzt. Die B104, die nach Polen führt, war mehr als zwei Stunden gesperrt.

Gleich vier Schwerverletzte gab es bei einem Überholmanöver bei Ribnitz-Damgarten. Eine 25-jährige Fahrerin war beim Überholen mit dem Wagen ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Der Beifahrer der 25-Jährigen schwebe in Lebensgefahr. Die junge Frau und zwei Insassen des anderen Autos - alle aus dem Landkreis - wurden schwer verletzt geborgen. Auch hier war die Straße mehr als zwei Stunden gesperrt.

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