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Verband fordert mehr Tempo bei Ausbau Erneuerbarer Energien

24.04.2020 - Der Ausbau der Ökostrom-Produktion kommt in Mecklenburg-Vorpommern nach Einschätzung des Landesverbandes für Erneuerbare Energien nur noch im Schneckentempo voran. So sei die installierte Leistung der Windräder seit 2015 lediglich um 100 auf nunmehr 3000 Megawatt gewachsen. «Fehlende Flächen bremsen massiv den Ausbau», konstatierte der Verbandsvorsitzende Johann-Georg Jaeger in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung.

  • Windräder in einem Windpark. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Windräder in einem Windpark. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er forderte die Landesregierung anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien am 25. April auf, das Thema wieder mehr in den Fokus zu rücken, um so auch das selbst gesetzte Ziel von 6000 Megawatt installierter Leistung im Land zu erreichen. Allerdings ist der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Bau neuer Windparks und das Aufstellen deutlich höherer Anlagen - das sogenannte Repowering - auch massiv gewachsen.

Jaeger beklagte, dass für den Großteil Mecklenburg-Vorpommerns noch keine Fortschreibung der Windeignungsgebiete vorliege und sich damit die Planungen für weitere Windparks immer mehr verzögerten. Veränderte Förderbedingungen erschwerten den Betrieb von Biogas-Anlagen und auch der Ausbau der Solarenergie komme wegen der bundesweiten Deckelung ins Stocken. «Es droht ein massiver Einbruch noch in diesem Sommer, wenn dieser Deckel nicht schnell entfällt», heißt es in der Mitteilung. Mecklenburg-Vorpommern solle sich bei der Bundesregierung dafür stark machen und selbst dafür sorgen, dass Solaranlagen auf landeseigenen Gebäuden errichtet und Freiflächen für Solarparks bereitgestellt werden.

Von seinem Energiebedarf für Wärme, Mobilität und Strom erzeuge Mecklenburg-Vorpommern immer noch weniger als die Hälfte aus Erneuerbaren Energien. «Aber halbe Sachen reichen nicht, wenn wir den Klimawandel begrenzen wollen, der jetzt im April schon wieder unser Land ausgedörrt hat», mahnte Jaeger.

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