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Vergewaltiger-Suche: Test mit mehr als 500 Speichelproben

19.01.2020 - Parchim (dpa/mv) - Beim zweiten Massen-Gentest in Parchim hat die Polizei eine gute Resonanz erfahren. 519 Speichelproben wurden bis Samstagabend abgegeben, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Sonntag. Die Ermittler hoffen, über die Speichelproben des zweiten freiwilligen Tests endlich auf die Spur eines mutmaßlichen Vergewaltigers zu kommen. Die Auswertung werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, sagte die Sprecherin.

  • DNA-Spurensicherungsröhrchen liegen bei einem Reihengentest auf einem Tisch. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    DNA-Spurensicherungsröhrchen liegen bei einem Reihengentest auf einem Tisch. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Tat hatte sich in den Abendstunden des 1. Februar 2019 in Parchim ereignet. Dabei war nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 21-Jährige von hinten angegriffen, zu Boden gestoßen und sexuell missbraucht worden. Gefahndet wird nach einem dunkelhaarigen Mann. Eine erste Testreihe war im vorigen August ohne Treffer geblieben. Deshalb wurden nun insgesamt 724 Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren, die zur Tatzeit in Parchim wohnten, schriftlich zur Abgabe einer Speichelprobe aufgefordert.

Zu einem ersten Gentest waren im August knapp 300 Männer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren eingeladen worden, die den Ermittlungen zufolge zur Tatzeit mit ihren Handys in der Funkzelle in Tatortnähe eingeloggt waren. Doch waren dem Aufruf zum freiwilligen DNA-Test nur etwa die Hälfte der dazu aufgeforderten Männer gefolgt. Einen Treffer hatte es nicht gegeben.

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