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Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz: Urteil erwartet

19.12.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Im Prozess gegen einen ehemaligen Elite-Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern soll heute das Urteil am Landgericht Schwerin gesprochen werden. Dem Mann werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz vorgeworfen. Hauptvorwurf ist der Besitz einer Maschinenpistole der Marke Uzi und dazugehöriger 50 Schuss Munition. Sie fallen unter das Kriegswaffenkontrollgesetz, ihr Besitz ist Privatpersonen in Deutschland verboten.

  • Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Staatsanwaltschaft hat zwei Jahre und zehn Monate Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte für eine Strafe deutlich unter zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll.

Bei einer Razzia im Wohnhaus des Mannes waren im Juni 2019 neben der Uzi noch weitere Waffen und mehr als 30 000 Schuss Munition gefunden worden. Zu der Zeit verfügte er nicht über Waffenbesitz- und Munitionserwerbskarten. Seit der Durchsuchung sitzt der 49-Jährige in Untersuchungshaft.

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