Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Vorsichtige Corona-Lockerungen zum Wochenstart in MV

07.03.2021 - Bund und Länder hatten sich in der vergangenen Woche auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen verständigt. Am Montag treten diese in Mecklenburg-Vorpommern in Kraft. Freuen kann sich zum Beispiel der Einzelhandel.

  • Besucher sind im Rostocker Zoo unterwegs und schauen sich im Polarium die Eisbären an. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher sind im Rostocker Zoo unterwegs und schauen sich im Polarium die Eisbären an. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das wirtschaftliche und öffentliche Leben in Mecklenburg-Vorpommern wird mit vorsichtigen Lockerungsschritten zum Wochenstart zumindest etwas hochgefahren. So sind dann wieder Treffen mit maximal fünf Menschen zweier Haushalte möglich, Kinder bis 14 Jahre zählen nicht dazu. Einige Wirtschaftsbranchen können sich auf die Wiederaufnahme ihres Betriebs freuen.

Der Handel kann am Montag landesweit unter Auflagen wieder öffnen, allerdings sind die Voraussetzungen unterschiedlich. In Rostock und Vorpommern-Rügen ist ein Einkaufen ohne vorherige Terminabsprache möglich, in den anderen Regionen des Bundeslandes ist dies hingegen notwendig. Geschäfte und Kunden müssen also vorab telefonisch oder digital einen Termin ausmachen, wann diese in das Geschäft kommen können. Mehrere Wirtschaftsvertreter hatten dieses Modell bereits als schwierig umzusetzen eingestuft. «Rechnen tut es sich nicht», sagte Kay-Uwe Teetz vom Handelsverband Nord der dpa am Sonntag.

Buchläden, die Außenbereiche von Zoos und Tierparks dürfen ebenfalls landesweit wieder ihren Betrieb aufnehmen, dies gilt auch für die sogenannten körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik- und Nagelstudios.

Corona-Schnelltests sind in der kommenden Woche hingegen zunächst nur begrenzt möglich. «Derzeit laufen die Gespräche mit dem Apothekerverband und der Kassenärztlichen Vereinigung, wie das konkret bei uns im Land umgesetzt werden soll», sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) auf dpa-Anfrage. Ein Ministeriumssprecher sagte, dass diese Tests derzeit in rund zehn Prozent der landesweit 400 Apotheken möglich seien.

Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass allen Bürgerinnen und Bürgern mindestens einmal pro Woche ein solcher Test kostenlos angeboten werden soll, etwa in Apotheken oder Impfzentren. Ein negativer Corona-Test ist bei manchen Lockerungsschritten Voraussetzung, um etwa Dienstleistungen wie Kosmetik in Anspruch nehmen zu können. Diese Pflicht soll im Nordosten wegen der noch knappen Tests erst vom 15. März an gelten und nicht bereits ab Montag.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren