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Vorpommern-Greifswald ist Hochrisiko-Landkreis im Nordosten

17.01.2021 - Schnell hat sich der östlichste Kreis in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Hochrisikogebiet entwickelt. Am Sonntag stieg die Wochen-Inzidenz auf mehr als 200. Schärfere Regeln wie im Nachbarkreis sollen am Montag geprüft werden.

  • Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es mit Vorpommern-Greifswald erstmals einen zweiten Corona-Hochrisiko-Landkreis. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Rostock) am Sonntag mitteilte, ist die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen Greifswald, der Insel Usedom und Pasewalk auf 200,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gestiegen. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 98.

Als Ursache nannte Kreissprecher Achim Froitzheim am Sonntag mehrere größere Ausbrüche, wie etwa in einem Seniorenheim in Ueckermünde, und eine Zunahme der Infektionen im gesamten Gebiet. Schärfere Beschränkungen ab einer Inzidenz von 200 und mehr, wie sie schon im Nachbarkreis Mecklenburgische Seenplatte gelten, sollen am Montag geprüft werden: «Wir schauen uns erst in Ruhe an, wie die Lage ist, und entscheiden dann.» Die nötige Allgemeinverfügung sei vorbereitet.

Die Seenplatte, die im Süden an Vorpommern-Greifswald angrenzt, war vor eineinhalb Wochen zum ersten MV-Hochrisiko-Kreis geworden. Als ein Grund dafür wurden auch Infektionen in Nordbrandenburg genannt, die bis zu doppelt so hoch lagen, und den Angaben zufolge nach Mecklenburg-Vorpommern ausstrahlten.

An der Seenplatte gelten seither strengere Regeln, wie eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 6 Uhr, die 15-Kilometer-Beschränkung um den Wohnort mit bestimmten Ausnahmen sowie ein touristisches Einreiseverbot.

An der Seenplatte ist die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen gefallen. Sie lag am Sonntag erstmals seit zehn Tagen unter 200 - bei 194,1,. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 261,6. Die Beschränkungen gelten jedoch weiterhin.

In Mecklenburg-Vorpommern waren am Sonntag 122 neue Corona-Infektionen registriert worden, 33 gemeldete Neuinfektionen mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 118,7, vor einer Woche hatte diese bei 134,5 gelegen. Innerhalb einer Woche starben 68 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Damit gab es in Mecklenburg-Vorpommern seit Beginn der Pandemie insgesamt 308 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben.

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