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Waldbrände halten Feuerwehr in Atem

26.06.2019 - Zwei Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern halten die Feuerwehr in Atem. Das Problem: In beiden Fällen haben es die Einsatzkräfte mit munitionsbelasteten Waldstücken zu tun.

  • Auf Usedom brennt der Wald zwischen Peenemünde und Karlshagen. Foto: Tilo Wallrodt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf Usedom brennt der Wald zwischen Peenemünde und Karlshagen. Foto: Tilo Wallrodt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Peenemünde (dpa/mv) - Zwei Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern: Auf der Ostseeinsel Usedom ist ein rund sechs Hektar großer Wald in Flammen aufgegangen. Zudem brannten in Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) am Mittwoch 6,5 Hektar Wald. Verletzt wurde offiziellen Angaben zufolge niemand. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) besuchte beide Brandorte. Die Brandursachen waren den Angaben zufolge zunächst jeweils unklar.

Auf Usedom brach das Feuer am frühen Nachmittag zwischen Peenemünde und Karlshagen im Norden der Ferieninsel aus, wie die Polizei mitteilte. Ursprünglich habe nur etwa ein Hektar Wald gebrannt. Doch da die Löscharbeiten wegen möglicher Munitionsreste in dem Sperrgebiet zunächst gestoppt werden mussten, konnte sich das Feuer auf die sechsfache Größe ausbreiten. Erst als der Munitionsbergungsdienst Entwarnung gegeben habe, seien die Freiwillen Feuerwehren aus allen Orten der Insel mit 75 Kameraden tätig geworden.

Ähnliche Schwierigkeiten hatten die Feuerwehrleute in Lübtheen. Dort wurde das am Dienstagnachmittag ausgebrochene Feuer den Angaben zufolge seit Mittwochmorgen mit einem Löschpanzer bekämpft. Dieser wässere vor allem entlang der Brandschneisen, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Waldstücke zu verhindern, hieß es. Für die Einsatzkräfte am munitionsbelasteten Waldstück gelte nach wie vor ein Sicherheitsabstand von 1000 Metern zum Brandherd.

Eine akute Gefährdung für die Anwohner bestehe derzeit nicht, teilte die Einsatzleitung mit. Gleichwohl blieben von den insgesamt 130 eingesetzten Einsatzkräften zunächst rund 70 vor Ort. Ebenfalls blieben die Vorbereitungen zur Evakuierung zweier Ortschaften - Volzrade und Jessenitz-Werk - zum Schutz der rund 400 Anwohner vorerst weiter bestehen.

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