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Weihnachtsmarkt ist erlaubt: Sofern Inzidenz unter 50 liegt

22.10.2020 - Der Rostocker Weihnachtsmarkt ist ein Millionen-Euro-Betrieb. Er spielt damit eine zentrale Rolle im Wirtschaftsgeschehen der Stadt. Das soll auch in Corona-Zeiten so sein.

  • Blick auf einen Weihnachtsmarkt in Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf einen Weihnachtsmarkt in Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz der Corona-Pandemie soll es den Rostocker Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr geben - mit deutlichen Änderungen und solange die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt. Der Markt, der in den letzten Jahren stets als der größte seiner Art in Norddeutschland bezeichnet wurde, werde erheblich verkleinert und auf fünf sogenannte Inseln in der Stadt begrenzt, sagte die Geschäftsführerin von Großmarkt Rostock, Inga Knospe, am Donnerstag bei der Vorstellung des «dynamischen Konzepts». Die Eröffnung des Marktes ist für den 23. November geplant, am 22. Dezember soll er wieder schließen. Es werde kein Kulturprogramm angeboten.

Die Inseln, in denen Maskenpflicht herrsche, seien abgesperrt und nur für eine begrenzte Besucherzahl zugelassen, erklärte Knospe. Nur in diesen Bereichen werde Imbiss und Glühwein-Ausschank möglich sein. Sollten sich zu viele Besucher dort versammeln, werde der Bereich geschlossen.

Eine zentrale Rolle spiele das Infektionsgeschehen, sagte Senator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD). Steige der sogenannte Sieben-Tage-Wert auf 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, gelten strengere Hygienemaßnahmen. Werde der kritische Wert von 50 erreicht, werde der Markt laut Landesverordnung geschlossen. Ziel müsse es sein, Enge und Gedränge zu vermeiden. Die Verantwortung für das Gelingen des Marktes liege auch bei den Besuchern, die sich an die Regeln halten müssen. Viele Dinge seien nicht zu kontrollieren. Aber auch die Budenbesitzer würden sich um die Einhaltung kümmern, wenn sie weiter Essen und Getränke verkaufen wollten.

Die Menschen verlangten nach Normalität und die Schaustellerbranche, die in den vergangenen Monaten kaum Geld verdienen konnte, brauche die Unterstützung, begründete der Senator das Vorgehen der Stadt. Auch den Einzelhändlern in der Stadt und der Tourismusbranche käme der Weihnachtsmarkt zugute. Er betonte aber, dass es für ihn eine der schwierigsten Entscheidung der vergangenen Jahre gewesen sei.

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