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Weiter Warnstreik: Busverkehr in zwei Landkreisen betroffen

11.02.2020 - Grevesmühlen (dpa/mv) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern hat die Gewerkschaft Verdi den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber mit einem weiteren Warnstreik erhöht. Wie Verdi-Verhandlungsführer Karl-Heinz Pliete sagte, blieben am Dienstag in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim viele Busse in den Depots. Insgesamt hätten sich rund 270 Männer und Frauen an dem Warnstreik beteiligt. Das hatte Folgen für Berufspendler, die für gewöhnlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihren Arbeitsplätzen fahren. Schüler waren wegen der Winterferien vom Warnstreik nicht betroffen.

  • Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo und eine rote Trillerpfeife. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo und eine rote Trillerpfeife. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beim kommunalen Arbeitgeberverband stößt der neuerliche Warnstreik auf Unverständnis. Es sei Zeit, dass die Gewerkschaft von ihren unrealistischen Forderungen Abstand nehme, hieß es.

Verdi hatte in den vergangenen Wochen wiederholt zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert für die landesweit rund 1500 Mitarbeiter von Nahverkehrsbetrieben 2,06 Euro mehr Lohn pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das Verdi als zu niedrig zurückwies. Am 17. Februar sollen die Verhandlungen in Rostock fortgesetzt werden.

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