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18-Jährige getötet: Ermittlergruppe sucht Tatwaffe und Täter

22.03.2019 - Auch Tage nach der Tötung eines Mädchens auf Usedom gibt es weder einen Tatverdächtigen noch eine Tatwaffe. Die Suche nach Spuren wird fortgesetzt.

  • Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht vor einem Wohnhaus, in dem eine junge Frau tot aufgefunden wurde. Foto: Stefan Sauer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht vor einem Wohnhaus, in dem eine junge Frau tot aufgefunden wurde. Foto: Stefan Sauer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zinnowitz (dpa/mv) - Nach dem gewaltsamen Tod der 18-jährigen Maria in Zinnowitz auf Usedom arbeiten die Ermittler mit Hochdruck an der Aufklärung. «Noch hat sich kein Tatverdacht ergeben», sagte der Stralsunder Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg am Freitag. Erneut durchkämmten Polizisten mit Fährtenhunden die nähere Umgebung der Wohnung, in der eine Bekannte das Mädchen am Dienstagabend tot gefunden hatte. Die Tote wies Stichverletzungen auf. Gesucht würden die Tatwaffe und andere für den Fall relevante Gegenstände wie blutbefleckte Kleidung, sagte eine Polizeisprecherin. Kriminaltechniker durchsuchten die Wohnung.

Insgesamt waren am Freitag 50 Polizeikräfte in Zinnowitz und Anklam mit dem Fall beschäftigt, wie die Sprecherin weiter sagte. In Anklam würden Kriminalbeamte Hinweise verfolgen, die aufgrund von Aufrufen in sozialen Netzwerken oder per Telefon eingingen. Die Suche solle am Wochenende fortgesetzt werden.

Oberstaatsanwalt Cloppenburg sagte: «Die Polizei hat in den vergangenen Tagen jeden Stein umgedreht.» Alle Nachbarn und Bekannten der 18-Jährigen würden befragt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Täter keine Spuren zurücklasse, sei gering, betonte er. Es gebe eine Fülle von Spuren in der Wohnung - etwa Fingerabdrücke, Haare und Hautpartikel.

Die Jugendliche stammte aus Stralsund und lebte alleine in einer Wohnung. Nähere Angaben machten die Ermittler aus persönlichkeitsrechtlichen und ermittlungstaktischen Gründen nicht. Auch zu einer Schwangerschaft der Frau, die in verschiedenen Medien vermutet wurde, äußerten sich die Ermittler nicht. Richtig sei, dass sie einen großen Freundeskreis gehabt habe.

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