Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Weitere Anträge auf SED-Opferrente erwartet

30.12.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall beantragen Opfer von DDR-Unrecht die SED-Opferrente. «Noch immer erhalten wir monatlich gut zehn Anträge», sagte die zuständige Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) am Montag in Schwerin. «Das zeigt, dass die Geschichte des SED-Unrechts noch lange nicht aufgearbeitet ist.» Sie rechne im nächsten Jahr mit weiteren Anträgen. Der Gesetzgeber habe für politische Gefangene der DDR die Mindesthaftzeit für eine Entschädigung von 180 auf 90 Tage herabgesetzt.

  • Katy Hoffmeister (CDU), Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Katy Hoffmeister (CDU), Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bislang beziehen in Mecklenburg-Vorpommern rund 3400 Menschen die SED-Opferrente. Sie wurde im November von 300 auf 330 Euro monatlich erhöht. Die erste Auszahlung soll im Januar erfolgen. Dann werden Hoffmeister zufolge 390 Euro überwiesen. «Wer bereits Opferrente bezieht, erhält mit der Januarauszahlung automatisch auch die Nachzahlung für November und Dezember 2019.» Ab Februar seien es dann 330 Euro.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren