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Weitere Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern vom 25. Mai

17.05.2020 - Angesichts niedriger Infektionszahlen lockert Mecklenburg-Vorpommern seine Corona-Einschränkungen weiter. Bald sollen etwa Besuche in Fitnessstudios unter Auflagen wieder möglich sein.

  • Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vom 25. Mai an gibt es in Mecklenburg-Vorpommern weitere Lockerungen der Alltagsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. So sollen Fitnessstudios unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Ebenfalls wird wieder Breitensport in Sporthallen erlaubt, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag in Schwerin sagte. Dafür gelten aber Auflagen, und die Sportler müssen in kleineren Gruppen trainieren. Wettkämpfe in Individualsportarten sollen ebenfalls wieder möglich sein.

Ebenfalls ab dem 25. Mai dürfen sich Verwandte wieder zu Familienfeiern mit bis zu 30 Teilnehmern treffen, sagte Schwesig. Diese Regelung gelte zunächst bis Ende August. «Zum 25. Mai gehen wir einen ganz großen Schritt in vielen Bereichen.» Bei den Familienfeiern gebe es keine Auflagen wie die Einhaltung des Mindestabstandes. «Familien treffen sich, um zusammen zu sein. Da werden bestimmte Regeln nicht eingehalten werden können», sagte Schwesig. Es werde auch geprüft, ob solche Feiern unter Auflagen in Gaststätten stattfinden könnten.

Nach Angaben eines Sprechers der Staatskanzlei gab es für Familienfeiern bislang keine Regelung. Dies habe sich lediglich auf Hochzeiten und Beerdigungen bezogen.

Mecklenburg-Vorpommern ist verhältnismäßig gering betroffen vom Coronavirus. In keinem anderen Bundesland gibt es so wenige bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus wie im Nordosten. Am Samstag lag die Zahl bei 750 nachgewiesenen Fällen.

Schwesig kündigte zudem intensive Gespräche zu einer möglichen finanziellen Unterstützung der Kommunen an. Laut Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) soll ebenfalls über eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes beraten werden. Da sei es am Samstag noch zu keiner Lösung gekommen. «Wir müssen uns auch um Bereiche kümmern, die noch außerhalb der Diskussion stehen», betonte Glawe. Dabei gehe es beispielsweise um Schausteller und Mitarbeiter in Zirkussen.

Die Landesregierung hatte am Samstag mit kommunalen Vertretern und Gewerkschaften über weitere Schritte zur Rückkehr aus dem sogenannten Corona-Lockdown beraten. Dafür liegt bereits ein «MV-Plan» als grober Fahrplan vor. «Das Ziel ist schon, das komplette Leben wieder zu öffnen. Unter Corona-Bedingungen», sagte Schwesig.

Mit Blick auf die Schulen sagte Schwesig, dass der bestehende Plan bis zu den Sommerferien weiterhin gelten soll. Das neue Schuljahr solle möglichst mit Präsenzunterricht für alle Klassen an allen Tagen starten.

Zuvor hatte sich die Landesregierung am Samstag bereits unter anderem auf eine Ausweitung der Kinderbetreuung in Horten vom 25. Mai an ausgesprochen. Dann sollen mindestens die Schüler der ersten und zweiten Klasse einen Anspruch auf eine Betreuung im Hort von mindestens drei Stunden am Tag haben, wie Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) sagte. Bislang habe es dort nur eine erweiterte Notfallbetreuung gegeben.

Bis zu den Sommerferien soll zudem laut Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) die Notbetreuung in Horten erweitert werden. Die Erweiterung gilt demnach für Dritt- und Viertklässler alleinerziehender Eltern, die in keinem systemrelevanten Beruf arbeiten.

Ebenfalls vom 25. Mai an sollen Rehakliniken in MV ihren Betrieb wieder hochfahren können. «Die Kliniken werden mit unterschiedlichem Ausmaß und Geschwindigkeit an den Normalbetrieb herangeführt», sagte der zuständige Minister Glawe. Eine entsprechende Verordnung solle am Dienstag im Kabinett besprochen werden.

Bereits laufende Reha-Maßnahmen hätten in den vergangenen Wochen zu Ende geführt oder bei Bedarf verlängert werden können. Anschlussbehandlungen nach Operationen seien ebenfalls möglich gewesen. Alle planbaren und aufschiebbaren Aufnahmen in Reha-Einrichtungen sollten laut Glawe zuvor jedoch verschoben werden.

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