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Windenergie bleibt weltweit auf Wachstumskurs

25.09.2018 - Windkraftwerke gelten als zukunftsträchtige Stromquellen, gemeinsam mit Solarenergie sowie Kernkraftwerken in einigen Regionen der Welt. Wie neue Stromwelt reibungslos funktionieren kann, darüber diskutieren die Besucher der Hamburger Windenergie-Messe.

  • Besucher stehen auf der Windenergiemesse an dem Stand eines Herstellers. Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher stehen auf der Windenergiemesse an dem Stand eines Herstellers. Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa) - Windkraftwerke werden nach Überzeugung der Branche künftig gemeinsam mit Solarenergie die wesentliche Quelle der Stromversorgung in Europa und weltweit darstellen. «Die Windenergie nimmt im Energie-Mix der Welt eine zentrale Rolle ein», sagte Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), am Dienstag bei der Auftaktveranstaltung der Messe WindEnergy in Hamburg. Gegenwärtig erzeuge Wind fünf Prozent des gesamten Stroms, doch das Potenzial sei weitaus höher. «Bei weiter sinkenden Kosten und entsprechenden politischen Weichenstellungen könnte Wind in den nächsten Jahrzehnten zur wichtigsten Energiequelle der Welt werden.»

Nachdem die Stromerzeugung aus Wind wirtschaftlich ohne Subventionen konkurrenzfähig geworden sei, müssten nun jedoch neue Probleme gelöst werden, sagten Sprecher verschiedener nationaler und internationaler Verbände und Unternehmen. Dazu gehöre der Ausbau der Stromnetze, die Speicherung von Strom und generell die Integration der erneuerbaren Energien in das System der Energieversorgung durch die Kopplung der verschiedenen Energiesektoren. So lässt sich Strom aus Windenergie zu Gas umwandeln oder zu Wärme und damit speichern oder anders nutzen.

«Die Windenergie betritt Neuland, indem sie über die bloße Erzeugung sauberer, kostengünstiger Elektrizität hinausgeht», sagte Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer des Herstellers Enercon. Es gehe nicht allein um einen höheren Windanteil in der Stromversorgung, sondern auch im Transportwesen und im Bausektor. Unter den Stichworten Digitalisierung und Sektorkopplung arbeitetet die Branche auf ein Szenario hin, bei dem billiger Windstrom im Überfluss vorhanden ist und in allen Bereichen der Wirtschaft die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas ersetzt.

Zu der Messe werden bis Freitag rund 35 000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Auf 65 000 Quadratmetern Hallenfläche zeigen mehr als 1400 Aussteller aus 40 Ländern alles zum Thema Windenergie: Turbinen und Rotorblätter, elektrische Komponenten sowie Dienstleistungen aus Logistik, Sicherheit, Finanzierung und Versicherung. Begleitet wird die Messe von dem Kongress WindEurope, bei dem rund 250 Redner zu diversen Fachthemen zu hören sein werden.

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