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Wohl bis zu 80 Millionen für Öffentlichen Gesundheitsdienst

05.09.2020 - Für die Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erhält Mecklenburg-Vorpommern voraussichtlich bis zu 80 Millionen Euro. Der schwarz-rote Koalitionsausschuss in Berlin hatte sich am 22. Juni darauf geeinigt, für die Umsetzung eines «Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst» bundesweit insgesamt vier Milliarden Euro bis zum Jahr 2026 zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben des Schweriner Gesundheitsministeriums vom Samstag bekommt MV daraus bis zu 80 Millionen Euro.

  • Harry Glawe (CDU), Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Harry Glawe (CDU), Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die personelle Situation ist in diesem Bereich - wie in vielen Bundesländern auch - bei uns im Land angespannt», sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) in einer Mitteilung. Verschärft werde das Problem etwa dadurch, dass Ärzte in Öffentlichen Gesundheitsdiensten wie Verwaltungsangestellte bezahlt würden. Das mache die Entscheidung für eine Tätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst schwerer.

Bund und Länder wollen als Konsequenz aus der anhaltenden Corona-Pandemie bis Ende 2022 mindestens 5000 neue und unbefristete Vollzeitstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schaffen. In einem ersten Schritt solle es bis zum 31. Dezember 2021 mindestens 1500 Stellen für Ärzte, weiteres Fachpersonal und Verwaltungsmitarbeiter geben, teilten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Berlins Senatorin Dilek Kalayci (SPD), am Samstag in Berlin mit. Wie viele dieser zusätzlichen Stellen in MV angesiedelt werden, ist nach Angaben eines Ministeriumssprechers noch unklar.

Neben den neuen Stellen geht es um eine bessere Digitalisierung der Gesundheitsämter und -behörden sowie darum, die Arbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst attraktiver zu machen und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Die 375 Gesundheitsämter spielen etwa beim Verfolgen von Infektionsketten sowie bei Anordnungen von Tests und Quarantäne eine wesentliche Rolle.

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