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Wohnungsverband: 40 Millionen extra für sozialen Wohnungsbau

22.02.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern kann nach Berechnungen des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen für den sozialen Wohnungsbau mit knapp 40 Millionen Euro zusätzlich rechnen. «Der Bund hat geliefert und sein Versprechen erfüllt. Jetzt sind die norddeutschen Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gefordert, das Geld zu 100 Prozent in den Wohnungsbau zu stecken», betonte Verbandsdirektor Andreas Breitner am Freitag.

  • O. Scholz (r, SPD) spricht, neben ihm ist A. Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    O. Scholz (r, SPD) spricht, neben ihm ist A. Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Bundestag hatte am Donnerstag eine Grundgesetzänderung beschlossenen. Damit ebnete er den Weg, dass nicht nur fünf Milliarden Euro des Bundes zur Digitalisierung der Schulen, sondern auch zwei Milliarden für neue Sozialwohnungen fließen können.

Breitner forderte die Regierungen im Norden auf, die Bundesmittel aufzustocken. Nur der Bau von bezahlbaren Wohnungen helfe, den Bedarf zu decken. Angesichts galoppierender Baukosten und Niedrigzinsen seien es vor allem Zuschüsse, die den Investoren helfen.

Die Landesregierung in Schwerin hatte erst in der Vorwoche die Fördermöglichkeiten für den sozialen Wohnungsbau deutlich erweitert. Demnach werden die Investitionskostenzuschüsse um ein Drittel aufgestockt und die Mietobergrenzen teilweise erhöht, um in Städten wie Rostock oder Greifswald auch Familien mit mittlerem Einkommen Zugang zu geförderten Mietwohnungen zu ermöglichen. Nach seinen Angaben stehen für das laufende Jahr rund 21 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung, weitere Millionen für Sanierungen und den Einbau von Fahrstühlen.

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