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Zeugin im AWO-U-Ausschuss: «Alle haben weggeschaut»

24.02.2020 - Schwerin (dpa/mv) - Im Skandal um das Finanzgebaren der AWO Müritz in den Jahren 2010 bis 2016 hat eine Zeugin im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtags von einem Wegschauen der Verantwortlichen gesprochen. Später gerichtlich festgestellte Unregelmäßigkeiten, wie überhöhte Zuwendungen an den damaligen AWO-Kreisgeschäftsführer Peter Olijnyk, seien aus den Geschäftsberichten ersichtlich gewesen, sagte die langjährige Finanzbuchhalterin der AWO Müritz, Simone Ehlert, am Montag.

  • Simone Ehlert, ehemaliger Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Müritz. Foto: picture alliance / dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Simone Ehlert, ehemaliger Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Müritz. Foto: picture alliance / dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Revisoren hätten wiederholt Fragen zur umstrittenen Anstellung des damaligen Kreisverbandsvorsitzenden Götz-Peter Lohmann bei einer AWO-Tochtergesellschaft gestellt - doch es sei nicht gehandelt worden. Lohmann hatte offenbar keine abrechenbaren Leistungen erbracht. Letztlich habe sie sich 2016 entschlossen, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu stellen, um die Vorgänge klären zu lassen, sagte Ehlert. Dafür sei sie innerhalb der AWO auch angefeindet worden. In einem Zivilprozess wurde Olijnyk schließlich zur Rückzahlung von 390 000 Euro verurteilt.

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