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Zukunft der Südbahn: Treffen in Schweriner Staatskanzlei

21.06.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Für eine mögliche Reaktivierung des stillgelegten Südbahn-Abschnitts zwischen Parchim und Malchow gibt es neue Hoffnung. Die Verkehrssituation in der Region werde bis zu einer nächsten Zusammenkunft im Herbst noch einmal genau analysiert, sagte der Chef der Staatskanzlei, Heiko Geue (SPD), am Freitag nach Gesprächen zur Zukunft der Strecke. An dem Treffen am Sitz der Regierungschefin hätten neben Experten aus dem Verkehrsministerium auch Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim und Vertreter der Bürgerinitiative zum Erhalt der Südbahn teilgenommen.

  • Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er habe die Argumente für die Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Streckenabschnitts und die damit verbundenen Pläne angehört. «Alle Beteiligten haben vereinbart, im Gespräch bleiben zu wollen», sagte Geue. Clemens Russell von der Bürgerinitiative Südbahn zeigte sich nach dem Treffen zurückhaltend optimistisch. Es gebe wieder Hoffnung. Seine Zuversicht speise sich auch aus dem Umstand, dass bei allen Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft des Kreises hohe Bereitschaft bestehe, die Reaktivierung der Südbahn zu unterstützen.

Am Tag zuvor hatte die Linke in einer Debatte im Landtag auch von der Landesregierung mehr Engagement für den Schienen-Nahverkehr gefordert. Die Abgeordnete Mignon Schwenke verwies dabei auf eine Studie des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen und der Allianz pro Schiene. Demnach würden sich in Mecklenburg-Vorpommern gut 230 Kilometer Bahntrassen ohne großen Aufwand reaktivieren lassen, darunter auch das Ende 2014 vom Land aufgegebene Teilstück der Südbahn. Länder wie Niedersachsen, Hessen oder Brandenburg hätten dafür gesorgt, dass wieder mehr Strecken bedient werden und verzeichneten durch das bessere Angebot auch mehr Fahrgäste. Sprecher der Regierungsfraktionen SPD und CDU und Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) verwiesen aber auf begrenzte finanzielle Mittel.

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