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Zwei Abende mit Starkregen: Backhaus appelliert an Kommunen

29.08.2019 - Zwei Tage in Folge haben heftige Gewitter Überschwemmungen in Rostock und Schwerin verursacht. Mit dem Klimawandel werde das in Zukunft noch häufiger werden, deshalb müssen sich die Kommunen vorbereiten, mahnt Minister Backhaus.

  • Feuerwehr. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehr. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwerin (dpa/mv) - Nach zwei Tagen in Folge mit örtlichem Starkregen hat Agrarminister Till Backhaus (SPD) die Kommunen aufgefordert, sich besser gegen die Wetterphänomen zu wappnen. Starkregen sei ein lokal auftretendes Problem, das auch nur lokal gelöst werden könne, sagte er am Donnerstag. Angesichts des Klimawandels würden Wetterextreme häufiger werden, doch die Kommunen seien nicht zum Nichtstun verdammt.

Für eine nachhaltige Be- und Entwässerung von Siedlungen müssten alle umliegenden Gewässer betrachtet werden, was gemeinsames Planen und Agieren über Gemeindegrenzen hinweg erfordere. Sein Ministerium habe bereits 2015 Handlungsempfehlungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen veröffentlicht. Ein Positivbeispiel sei der Zweckverband Kühlung, der nach einem Starkregen 2011 ein Konzept zur Ableitung des Wassers erstellt habe.

Bei Unwettern am Mittwochabend waren Einsatzkräfte allein in Schwerin mehr als 200 Mal ausgerückt. Vor allem in der Innenstadt waren Keller, Tiefgaragen und Fahrstuhlschächte vollgelaufen. 250 Feuerwehrleute und Kräfte des Technischen Hilfswerks aus Schwerin und den umliegenden Landkreisen waren im Einsatz.

Die Grünen in Schwerin forderten, dass ein 2013 beschlossenes Klimaschutzkonzept auch umgesetzt werden müsse. «Nicht nur die Braunkohlereviere, auch wir in Schwerin stehen in der Verantwortung», sagte Stadtvertreter Arndt Müller (Grüne).

Auch in Rostock waren am Mittwoch erneut Straßen überflutet worden, etwa 50 Mal rückte die Feuerwehr aus. Bereits am Dienstag musste sie zu rund 150 Einsätzen fahren, um vollgelaufene Keller leerzupumpen, überschwemmte Straßen zu beräumen oder abgebrochene Äste zu beseitigen.

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