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Zwei weitere Corona-Neuinfektion in MV nachgewiesen

27.07.2020 - Am Montag wurden weitere Corona-Neuinfektionen in MV nachgewiesen. Bei den Besatzungsmitgliedern von Aida stieg die Zahl der Corona-Fälle auf elf. Entwarnung gibt es hingegen beim Landeskriminalamt.

  • Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Virus, das COVID-19 verursacht. Foto: Uncredited/NIAID-RML/via Ap/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Virus, das COVID-19 verursacht. Foto: Uncredited/NIAID-RML/via Ap/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Damit stieg die Zahl der landesweit registrierten Infektionsfälle auf 845 (Stand 15.29 Uhr), wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilte. Eine Infektion wurde den Angaben zufolge in Rostock registriert, die zweite im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Zahl der im Nordosten bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen blieb bei 20.

786 der Infizierten gelten - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - als genesen. 119 Menschen mussten oder müssen landesweit in Krankenhäusern behandelt werden, 21 davon auf Intensivstationen. Diese Zahlen veränderten sich gegenüber dem Vortag nicht.

Die Zahl der Corona-Infektionen bei den Besatzungsmitgliedern von Aida ist um einen Fall auf elf gestiegen. «Nach aktuellem Stand wurde eine weitere Infektion bei den gestrigen Tests festgestellt», sagte eine Sprecherin der Stadt Rostock am Montag. Die betroffene Person zeige keine Symptome, eine Krankenhausbehandlung sei nicht erforderlich, hieß es weiter von der Stadt. Grund zur Sorge besteht den Angaben zufolge nicht, da Isolation und die Corona-Regeln eingehalten würden. Landgänge fänden grundsätzlich nicht statt.

«Wir stellen sicher, dass alle neuangereisten Crewmitglieder weiter an Bord in Isolation bleiben. Es finden bis auf weiteres keine weiteren Crewanreisen zu den Schiffen statt», teilte Aida am Montag auf Anfrage mit. Alle weiteren Schritte würden eng mit den zuständigen Behörden abgesprochen.

Alle 750 Crew-Mitglieder, die am 22. Juli auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen waren, seien am Wochenende erneut getestet worden. Zuvor waren diese laut Aida vor dem Abflug in ihren asiatischen Heimatländern bereits getestet worden und hatten auch in Quarantäne gelebt. Ein weiterer Test sei direkt vor dem Gang an Bord erfolgt.

Der Corona-Ausbruch im Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern ist indes eingedämmt. Die Ende vergangener Woche genommenen Tests von Kollegen der sechs infizierten Mitarbeiter seien negativ ausgefallen, sagte ein LKA-Sprecher. Nach Bekanntwerden des ersten Falls am Dienstag vergangener Woche waren die Kontaktpersonen des Betroffenen im LKA ermittelt und die Hygienepläne im Haus verschärft worden. Bei Tests im näheren beruflichen Umfeld des Mannes wurden dann fünf weitere Kolleginnen und Kollegen positiv getestet. Am Freitag wurden Tests von weiteren LKA-Mitarbeitern genommen - deren Ergebnisse sind dem Sprecher zufolge alle negativ.

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