Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

«Alles nur Show»: Kaum Konsequenzen aus Missbrauchsstudie

19.01.2020 - Hannover (dpa) - Die große Missbrauchsstudie der katholischen Kirche in Deutschland hat kaum strafrechtliche Konsequenzen für beschuldigte Priester. «Das war alles nur Show - mehr nicht», kritisierte der hannoversche Kriminologe Christian Pfeiffer, der die Studie ursprünglich leiten sollte, im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

  • Eine Hand nimmt ein Kruzifix von der Wand. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Hand nimmt ein Kruzifix von der Wand. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er forderte den Rücktritt von Kardinal Reinhard Marx vom Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz. Marx habe Forschern den uneingeschränkten Zugang zu Akten verweigert und damit eine unabhängige wissenschaftliche Aufarbeitung verhindert, kritisierte Pfeiffer. «Für die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Kirche wäre es das Beste, Marx und Ackermann würden von ihren Funktionen als Sprecher der Bischofskonferenz beziehungsweise als Missbrauchsbeauftragter zurücktreten und so einen echten Neuanfang ermöglichen.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren