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«Mein Schiff 6»: Mitglieder vom Schwesterschiff aufnehmen

05.05.2020 - Das wegen vereinzelter Covid-19-Fälle unter Quarantäne stehende «Mein Schiff 3» bleibt vorerst in Cuxhaven. Für viele Crew-Mitglieder soll es aber bald nach Hause gehen.

  • Das Kreuzfahrtschiff «Mein Schiff 6» liegt im Hamburger Hafen. Foto: picture alliance / Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Kreuzfahrtschiff «Mein Schiff 6» liegt im Hamburger Hafen. Foto: picture alliance / Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Corona-Tests bei allen rund 2900 Crew-Mitgliedern des Kreuzfahrtschiffes «Mein Schiff 3» sollen im Laufe des Dienstags die abschließenden Ergebnisse vorliegen. Die Auswertung von rund zwei Drittel der Tests bestätigte bei acht Besatzungsmitgliedern eine Infektion, wie die Reederei Tui Cruises am Montagabend mitgeteilt hatte. Am frühen Dienstagmorgen wird das Schwesterschiff «Mein Schiff 6» in Cuxhaven anlegen. Es soll negativ getestete Crewmitglieder von «Mein Schiff 3» aufnehmen, um die Situation weiter zu entspannen.

Rund 900 Besatzungsmitglieder sollen nach jetzigen Plänen am 8. und 11. Mai mit Charterflügen nach Indonesien und in die Ukraine zurückgeflogen werden können. Es reisen den Angaben zufolge nur Crew-Mitglieder, die negativ auf Covid-19 getestet wurden. Ob und wann die Quarantäne für das Schiff aufgehoben werden kann, entscheiden die Behörden.

Die Vorsitzende der Geschäftsführung von Tui Cruises, Wybcke Meier, hatte mit Erleichterung auf den bisherigen Testverlauf reagiert: «Wir freuen uns über die große Mehrzahl der bisherigen negativen Testergebnisse und hoffen, dass der Krankheitsverlauf der acht positiv auf Covid-19 getesteten Besatzungsmitglieder weiterhin mild verläuft.»

An Bord von «Mein Schiff 3» sind üblicherweise rund 2500 Gäste sowie rund 1000 Crew-Mitglieder. Zur Zeit seien alle an Bord in Gäste- oder Besatzungskabinen untergebracht, auch wenn bedauerlicherweise nicht für jeden eine Einzelkabine zur Verfügung stehe. Die Versorgung mit Lebensmitteln sei gesichert.

Die 2900 Besatzungsmitglieder waren von anderen Schiffen der Tui-Cruises-Flotte gesammelt worden und sollen von Deutschland aus in ihre Heimatländer geflogen werden. Normalerweise geschieht dies auch auf den Routen bei Anläufen in anderen Ländern. Wegen der Pandemie war das nicht möglich. So habe beispielsweise Spanien nicht erlaubt, dass die Crew an Land gehe und die Heimreise von dort antrete.

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