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5000 Stellen für Zollabfertigung und -fahndung gefordert

18.02.2020 - Bremerhaven (dpa/lni) - Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) sieht angesichts der Bedrohung durch grenzüberschreitenden Schmuggel und Drogenhandel dringenden Handlungsbedarf bei der personellen und sachlichen Ausstattung der Zollbehörden. Notwendig sei eine Aufstockung um 5000 Beschäftigte bei der Zollabfertigung und den Zollfahndungseinheiten, forderte die Gewerkschaft am Dienstag nach einem Treffen mit Bundestagsabgeordneten sowie Zoll- und Polizeivertretern in Bremerhaven.

  • Ein Zollbeamter steht in einem Weiterbildungsraum. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Zollbeamter steht in einem Weiterbildungsraum. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Einfuhrkontrollen des Zolls seien ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen Formen der internationalen Wirtschaftskriminalität sowie der organisierten Kriminalität. Derzeit boome insbesondere der Kokainschmuggel, wobei die Nordseehäfen als Hauptdrehscheibe für Kokain-Importe aus Südamerika dienten. 2018 habe der Zoll über 3,2 Tonnen Kokain und Plagiate im Wert von über 196 Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Gewerkschaft BDZ ist nach eigenen Angaben mit rund 25 000 Mitgliedern die größte Fachgewerkschaft für die Beschäftigten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Ihre Mitglieder gehören vor allem der Bundeszollverwaltung und dem Bundesministerium der Finanzen an. An dem Treffen in Bremerhaven nahm auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski (SPD), teil.

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