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8500 Anhänger im Rücken: Fan-Unterstützung macht Werder Mut

19.09.2020 - Werder Bremen setzt zum Auftakt der Fußball-Bundesliga am Samstag auf seine Fans. Vor dem ersten Saisonspiel gegen Hertha BSC sorgen aber auch zwei Neuzugänge für neuen Schwung.

  • Bremens Trainer Florian Kohfeldt blickt während eines Spiels zur Seite. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bremens Trainer Florian Kohfeldt blickt während eines Spiels zur Seite. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit 8500 Zuschauern im Rücken beginnt für Werder Bremen an diesem Samstag die erhoffte Zeit der Wiedergutmachung. Schon beim ersten Spiel gegen Hertha BSC soll der Fast-Abstieg der vergangenen Saison schnell vergessen werden und ein perfekter Aufbruch in die neue Spielzeit gelingen. «Es ist für uns alle toll, dass es so langsam wieder los geht», sagte Trainer Florian Kohfeldt. «Man hat nie deutlicher gesehen als in den vergangenen Monaten, wie wichtig die Fans für das Gesamterlebnis Fußball sind.»

Während beim Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg (Sonntag gegen Bayer Leverkusen) und Zweitligist Hannover 96 (Samstag gegen den Karlsruher SC) aufgrund der Coronavirus-Pandemie auch an diesem Wochenende jeweils nur 500 Fans zugelassen werden, können die Hanseaten auf immerhin 8500 Anhänger bauen. Das gestattete ihnen der Bremer Senat vor einer Woche schon bevor die bundesweit einheitliche Regelung zur Rückkehr der Fans in die Stadien beschlossen wurde. Die sieht in einer Testphase bis Ende Oktober zunächst eine 20-prozentige Auslastung der Arenen vor, wird in Niedersachsen aber erst mit einer Woche Verspätung eingeführt.

Die Fan-Unterstützung können die die Bremer gut gebrauchen. In der vergangenen, historisch schlechten Saison gab es lediglich zwei Heimsiege. Mit den Fans und mit einem radikal verjüngten Team soll alles besser werden. «Man darf nicht die Illusion haben, dass es die Stimmung geben wird, die wir in den letzten Jahren gewohnt waren. Aber es wird deutlich besser als in den vergangenen sechs Monaten sein», kündigte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald an.

Ob Werder gegen die ambitionierten und finanzstarken Berliner am Samstag wieder einen richtigen Heimvorteil besitzen wird, weiß Kohfeldt noch nicht. «Ich wage noch keine Prognose darüber», sagte er. Klar sei aber: «Wir freuen uns alle, dass endlich wieder diese Atmosphäre herrscht, die wir so lieben.»

Vor ihrem Debüt im grün-weißen Trikot stehen die Neuzugänge Patrick Erras (1. FC Nürnberg) und Leihgabe Tahith Chong (Manchester United). Erras gilt im defensiven Mittelfeld wegen fehlender Konkurrenz fast schon als gesetzt. Der Niederländer Chong überzeugte in der Vorbereitung in der Offensive. Mit dem schnellen Flügelflitzer will Kohfeldt wieder Offensiv-Fußball zeigen. «Ein halbes Jahr lang haben wir diesen Fußball verloren, jetzt wollen wir ihn wiederfinden», sagte er. Junge Spieler wie Erras, Chong oder Felix Agu (VfL Osnabrück) ersetzen im Kader altgediente Profis wie Claudio Pizarro, Philipp Bargfrede oder Fin Bartels, die den Club allesamt verließen.

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