Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Abu-Walaa-Prozess: Mutmaßlicher IS-Chef schweigt

17.02.2021 - Der mutmaßliche Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, hat zu Prozessende am Oberlandesgericht Celle die Möglichkeit des letzten Wortes nicht genutzt und geschwiegen. Für einen Mitangeklagten forderten die Verteidiger am Mittwoch Freispruch vom Vorwurf der Unterstützung einer Terrororganisation im Ausland und eine Geldstrafe für die Weitergabe eines Handys. Der Mitangeklagte war kürzlich bereits aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Anklage hatte für ihn viereinhalb Jahre Haft gefordert.

  • Eine Bronzeplastik der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzeplastik der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Abu Walaa und den insgesamt drei Mitangeklagten wird vorgeworfen, junge Menschen vor allem im Ruhrgebiet und im Raum Hildesheim islamistisch radikalisiert und in IS-Kampfgebiete geschickt zu haben. Die Männer stehen wegen Unterstützung des IS und Mitgliedschaft in der Terrormiliz seit September 2017 vor Gericht. Die Urteile sind für kommende Woche geplant. Für Abu Walaa hatte die Bundesanwaltschaft elfeinhalb Jahre Haft gefordert, für zwei weitere Mitangeklagte neuneinhalb und zehn Jahre Haft.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren