Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

AfD-Führung hört Kontrahenten aus Bremen an

20.09.2019 - Berlin (dpa) - Im Streit in der Bremer AfD will die Spitze der Bundespartei kommende Woche über mögliche Konsequenzen entscheiden. Der Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz und sein Parteikollege Thomas Jürgewitz hatten am Freitag in Berlin nacheinander Gelegenheit, dem Parteivorstand ihre Sicht der Dinge darzulegen. Beide werfen sich gegenseitig parteischädigendes Verhalten vor. Wie ein Parteisprecher mitteilte, wurde anschließend jedoch kein Beschluss gefasst. Der Bundesvorstand will nach Angaben des Sprechers erst am Montag in einer Telefonkonferenz über mögliche Ordnungsmaßnahmen abstimmen.

  • Der AfD-Politiker Frank Magnitz. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der AfD-Politiker Frank Magnitz. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Magnitz ist Mitglied des Bundestages und der Bremischen Bürgerschaft. Er war vom Parteivorstand aufgefordert worden, eines seiner Mandate abzugeben. Außerdem warf ihm die Parteispitze vor, er habe die Fraktion in Bremen gesprengt. Deren Vorsitzender war Jürgewitz gewesen, der seinerseits versucht hatte, Magnitz an der Spitze des Landesverbands zu verdrängen. Am Sonntag wählte die Bremer AfD schließlich den ehemaligen Bundespolizisten Peter Beck zum Vorsitzenden.

Bei der Bremer Landtagswahl Ende Mai hatte die Alternative für Deutschland 6,1 Prozent der Stimmen bekommen. In der Bürgerschaft ist sie mit fünf Abgeordneten vertreten.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren