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Aktionstag gegen Castortransporte: Demonstrationen

02.02.2020 - Gorleben (dpa/lni) - Atomkraftgegner haben in Gorleben, Salzgitter und Grohnde friedlich gegen Castortransporte demonstriert. Mit Plakaten und Bannern mit der Aufschrift «Castor stoppen» oder «Atommüll brennt uns unter den Nägeln» protestierten in Salzgitter gut 40 Menschen gegen die Transporte, wie eine Sprecherin der Organisatoren am Sonntag sagte. Das Ziel sei, die Castortransporte zu stoppen - das Bündnis «Castor-stoppen» sei aber auch etwa mit der Bewegung «Fridays for Future» in Gesprächen über einen möglichen Schulterschluss. Bundesweit sollte am Sonntag gegen geplante Transporte mit hoch radioaktivem Atommüll demonstriert werden.

  • «Atomkraft Nein Danke» steht auf den Transparenten von Demonstranten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Atomkraft Nein Danke» steht auf den Transparenten von Demonstranten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Atomenergie sei «kein Beitrag zur Lösung der Klimakrise», erklärte das Bündnis aus Kernkraftgegnern und Klimagruppen. Jeder Transport sei ein zusätzliches Risiko. Auch in Gorleben, jahrzehntelang die bundesweit einzige Option zur dauerhaften Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll, demonstrierten rund 40 Menschen. Am Kernkraftwerk Grohnde waren es 45 Demonstranten.

Nach Angaben der Organisatoren sollen zwischen 2020 und 2024 Castorbehälter aus den Plutoniumfabriken La Hague in Frankreich und Sellafield in Großbritannien zu den Zwischenlagerstandorten Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf gebracht werden. Bundesländer, Bundesumweltministerium und Energieanbieter hatten vereinbart, dass nur diese Standorte angesteuert werden. Laut Atomgesetz dürfen Abfälle aus der Wiederaufarbeitung nicht mehr ins Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Die Transporte dorthin hatten wiederholt Zehntausende Atomkraftgegner mobilisiert, zuletzt im November 2011.

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