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Anklage gegen mutmaßlichen IS-Unterstützer erhoben

19.01.2021 - Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat einen 38 Jahre alten mutmaßlichen Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeklagt. Der Deutsch-Libanese Rabih O. soll seinen Bruder Ahmad S., der in Syrien als führendes IS-Mitglied aktiv gewesen sei, über Jahre von Deutschland aus unterstützt haben, heißt es in einer Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft vom Dienstag.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Brüder gehörten der Anklage zufolge lange dem mittlerweile verbotenen Deutschsprachigen Islamkreis Hildesheim an - ein Verein, der unter der Führung des Predigers Abu Walaa, dem mutmaßlichen Deutschlandchef des IS, zahlreiche Menschen zum Anschluss an die Terrormiliz motiviert habe. Rabih O. soll seinen Bruder nach dessen Ausreise mit einer Generalvollmacht als «Vermögensverwalter» in Deutschland vertreten und ihm logistisch und finanziell geholfen haben.

So habe er ihm über Mittelsmänner mehrere Tausend Euro sowie Smartphones und Tablets nach Syrien geschickt, heißt es in der Anklage. Außerdem habe er die Ausreise der Ehefrau des Bruders mit ihren vier minderjährigen Kindern nach Syrien organisiert. Damit habe er «einen Beitrag zur Vergrößerung des «Staatsvolks» der Vereinigung und zur Verbesserung der Moral der Kämpfer» geleistet.

Der 38-Jährige ist wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung in acht Fällen angeklagt, dabei in drei Fällen tateinheitlich mit einem Vergehen nach dem Außenwirtschaftsgesetz. Der Angeklagte ist bereits seit Ende Juli 2020 in Untersuchungshaft.

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